Anabel Schunke ist eine der wichtigsten Figuren der neurechten Szene: Wir waren mit ihr feiern

Amelie Graen
1 / 3

Anabel Schunke ist eine der wichtigsten Figuren der neurechten Szene: Wir waren mit ihr feiern

> Im Video oben seht ihr Ausschnitte ihrer irren YouTube-Videos

Im Video oben seht ihr Ausschnitte ihrer irren YouTube-Videos

“Diesen Leuten überlasse ich ganz sicher nicht mein Land!”, sagt Anabel Schunke in die Kamera.

Die Hände mit den langen, dunkel lackierten Fingernägeln fuchteln in der Luft herum, die knallrot geschminkten Lippen verziehen sich wütend. Selbst die hellblonden Haare schwingen hin und her, als wären sie kampfbereit.  

“Diesen inkompetenten Vollidioten von der SPD, von Chebli über Heiko Maas über Martin Schulz und diesen ganzen Widerlingen, denen überlasse ich sicher nicht mein Land. Genauso wenig wie Angela Merkel. Und ich überlasse mein Land ”

– kurzes hysterisches Lachen –

“Und das ist das Allerwichtigste für mich – ganz sicher nicht irgendwelchen islamischen Migranten, die die Freiheit eines liberalen Rechtsstaates nicht zu schätzen wissen. Gegen all diese Gefahren kämpfe ich bis zum Letzten.”

► Schunke ist 29 Jahre alt und gehört derzeit zu den wichtigsten Influencern der neurechten Szene in Deutschland. Auf Facebook hat sie mehr als 56.000 Abonnenten.

► Hinzu kommen mehr als 6.000 Abonnenten auf Youtube, 15.600 Follower auf Twitter und die Leser ihrer Artikel, die sie hauptsächlich für die einflussreichen rechtskonservativen Online-Magazine “Tichy’s Einblick” und “Die Achse des Guten” schreibt. Auch für die HuffPost hat sie noch bis November 2016 Texte als Bloggerin verfasst.

► Ihre Youtube-Videos, und damit auch die Zitate oben, hören und sehen teilweise mehr als hunderttausend Menschen. In rechten Kreisen ist Schunke ein Star. Kein Wunder – denn sie entspricht so gar nicht dem Klischee des deutschen Wutbürgers. 

Ich bin wie ein Autounfall. Ich bin eine junge Frau, die einigermaßen brauchbar aussieht, aber die Themen eines alten weißen Mannes besetzt. ...

Weiterlesen auf HuffPost