Amundi schließt Übernahme von Pioneer Investments ab

Die Amundi-Gruppe hat nach der Übernahme von Pioneer Investments die künftige Organisationsstruktur vorgestellt. Deutschland-Verantwortliche wird Evi Vogl, die bislang für Pioneer gearbeitet hat.

Amundi (Berlin: 350155.BE - Nachrichten) ist eine gemeinsame Tochter von Crédit Agricole (Paris: FR0000045072 - Nachrichten) und Société Générale, die 2010 ihre Asset-Management-Aktivitäten dort gebündelt haben. Von der italienischen UniCredit (EUREX: DE000A163206.EX - Nachrichten) hat Amundi im vergangenen Herbst die Übernahme von Pioneer Investments für 3,55 Mrd. Euro bekannt gegeben; Pioneer bringt Assets in Höhe von 222 Mrd. Euro in die Ehe. Der Gesamtwert des gemeinsamen Portfolios beträgt nach der Übernahme 1,276 Billionen Euro. Damit steigt Amundi auf Platz zehn unter den weltweit größten Vermögensverwaltern auf.

Geleitet wird der neue Investment-Riese weiterhin von Yves Perrier, der schon seit der Gründung von Amundi am Steuer steht. Pioneer-Chef Giordano Lombardo hingegen hat sich entschieden, für die nächste Phase seiner beruflichen Laufbahn neue Chancen wahrzunehmen und wird nach Abschluss der Transaktion aus der Unternehmensgruppe ausscheiden.

In Deutschland wird Evi Vogl, die seit 2011 das Geschäft von Pioneer Investments führte, ab Juli Länderverantwortliche für Amundi sein. Die Besetzung der übrigen Jobs wurde noch nicht bekannt gegeben und wird wohl in den nächsten Tagen endgültig bestimmt.