Jetzt amtlich: So soll die Bundeswehr der Zukunft aussehen

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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bei einem Truppenbesuch in Baden-Württemberg
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bei einem Truppenbesuch in Baden-Württemberg

Jetzt ist es endgültig: Am Dienstagnachmittag will Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihr Generalinspekteuer Eberhardt Zorn neue Eckpunkte der geplanten Bundeswehr-Reform vorstellen. Business Insider liegt das 28-seitige Papier, in dem Kramp-Karrenbauer und Zorn die Reform skizzieren, vorab vor. Die wichtigsten Inhalte darin:

  • Dimensionsbereiche: Die neue Bundeswehrstruktur richtet sich nach den Räumen aus, in denen der Auftrag der Bundeswehr umgesetzt wird — Heer, Luftwehr, Marine und Cyberinnovationsraum.

  • Sanitätsdienst: Der Sanitätsdienst wird als eigenständiger Organisationsbereich wird aufgelöst. Der Sanitätsinspekteur der Bundeswehr soll zum Generalarzt der Bundeswehr im Verteidigung werden. Ihm unterstellt wird ein Kommando Gesundheitsversorgung der Bundeswehr.

  • Einsatz im Inneren: Für den Bereich Heimatschutz und Amtshilfe soll es einen neuen Nationalen Territorialen Befehlshaber geben. Er ist zuständig "von der Führung und Führungsorganisation im Frieden über den Katastrophenfall bzw. den Notstand im Inneren bis hin zum Spannungs- oder Verteidigungsfall".

  • Truppenstärke: AKK und Zorn wollen an der Zielgröße von 203.300 Soldatinnen und Soldaten festhalten. Dazu werden auch freiwillig Wehrdienstleistende und Reservedienstleistende gezählt.

  • Führungsstruktur: Direkt unter dem höchsten Soldaten der Bundeswehr — dem Generalinspekteur — sollen in Zukunft zwei operative Kommandos gegründet werden. Eines für Bundeswehreinsätze im Ausland, eines für Einsätze im Inland.

Unter diesem Link könnt ihr das komplette Eckpunktepapier lesen.

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