American Football: Rebels setzen auf Rückkehrer Robinson

Mit Terrell Robinson haben die Berlin Rebels in dieser Saison noch kein Spiel verloren

Berlin.  Schon beim ersten Training mit den alten Kollegen war alles wie früher. "Als wenn ich nie weg gewesen wäre", sagt Terrell Robinson. Im vergangenen Jahr war der Amerikaner als Quarterback maßgeblich dafür verantwortlich gewesen, dass die Berlin Rebels acht Wochen lang ungeschlagen blieben und erstmals in ihrer Vereinsgeschichte das Play-off der German Football League (GFL) erreichten.

Ein guter Passspieler, der auch selbst laufen kann

Danach war er zurück in die USA gegangen, um mehr Zeit mit seinen Kindern zu verbringen. "Ich habe meine Tochter laufen lernen sehen", sagt er. Der Kontakt nach Berlin war nie abgerissen. Vor ein paar Wochen holten die Rebels Robinson zurück, als Verstärkung für das bevorstehende Play-off. Im Viertelfinale trifft der Hauptstadtklub auswärts auf die Schwäbisch Hall Unicorns – im Vorjahr zogen sie dort mit 14:24 den Kürzeren.

"Er ist ein guter Passspieler, aber er kann auch selbst mit dem Ball laufen", sagt Cheftrainer Kim Kuci über den 25-Jährigen. Im Football-Jargon spricht man bei einem solchen Spielertypen von einem "Dual Threat" – also einer doppelten Gefahr für die gegnerische Abwehrreihe. "Terrell hat uns besser gemacht. Wir sind sehr froh, dass es zum Ende der Spielzeit doch noch geklappt hat und wir ihn wieder dabei haben", so Kuci.

Im Duell mit den Süddeutschen klarer Außenseiter

Seit Robinsons Rückkehr haben die Berliner nicht verloren, doch im Duell mit Schwäbisch Hall ist der Klub am Sonnabend trotzdem Außenseiter. Die Unicorns zählen zu de...

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