Amazon hat in den USA die Erlaubnis erhalten, den Schlaf per Radar zu überwachen

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Ein Amazon Echo-Gerät
Ein Amazon Echo-Gerät

Amazon hat die Erlaubnis von der Federal Communications Commission (FCC), der amerikanischen Bundeskommunikationskommission, bekommen, ein Gerät zu entwickeln, das den Schlaf der Menschen mit Radar überwachen kann. Das Nachrichtenportal Bloomberg hat zuerst darüber berichtet.

Das FCC-Zulassungsdokument, das am Freitag veröffentlicht wurde, zeigt, dass Amazons Beschreibung des vorgeschlagenen Geräts "Radarsensoren zur berührungslosen Steuerung von Geräteeigenschaften und -funktionen" beinhaltet.

Es sagte auch, dass das Gerät stationär sein würde, und Amazon "plant, die Fähigkeit des Radars, Bewegungen in einem dreidimensionalen Raum zu erfassen, zu nutzen, um berührungslose Schlafverfolgungsfunktionalitäten zu ermöglichen."

Die Radarsensoren könnten angeblich die Schlafhygiene verbessern

Amazon beantragte die Erlaubnis der FCC zur Entwicklung des Geräts im Juni und sagte, Radarsensoren würde helfen, den Schlaf "mit einem höheren Grad an Auflösung und Standortpräzision zu überwachen, als es sonst möglich wäre."

"Die Verwendung von Radarsensoren bei der Schlafverfolgung könnte das Bewusstsein und das Management der Schlafhygiene verbessern, was wiederum für viele Amerikaner erhebliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringen könnte", sagte Amazon in seiner Einreichung im Juni.

Amazon reagierte zum aktuellen Zeitpunkt nicht auf Bloombergs Anfrage, was für ein Gerät es genau macht.

Eugene Kim von Insider berichtete im Januar dieses Jahres, dass Amazon ein Alexa-fähiges Gerät zur Überwachung von Schlafapnoe baut, das intern den Codenamen "Brahms" trägt. Amazon hat auf eine Anfrage von Insider noch nicht geantwortet, ob die FCC-Genehmigung mit Brahms in Verbindung steht.

Dies wäre nicht das erste Gesundheitsüberwachungsgerät von Amazon. Im August 2020 brachte es den "Amazon Halo" heraus, eine tragbare Fitness-Überwachungsuhr, die behauptet, den emotionalen Zustand des Trägers anhand seiner Stimme genau zu beurteilen und auch das Körperfett zu berechnen.

Das Unternehmen hat auch biometrische Technologie für seine physischen Läden entwickelt. In einigen Whole-Foods-Filialen, eine Bio-Supermarktkette die zu Amazon gehört - können Kunden durch Scannen ihrer Handflächen bezahlen.

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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