Amazon, Google und Co scheffeln Milliarden — dahinter steckt vor allem eine unscheinbare Technologie

Christoph Damm
amazon jeff bezos

Als Amazon am Donnerstag seine Geschäftszahlen präsentiert hat, freuten sich die Anleger: Der Aktienkurs stieg um 8,5 Prozent. An solch einer Reaktion ist schnell zu erkennen, dass es besonders gute Umsatz- und Gewinnzahlen für das dritte Quartal sein müssen, die der größte Online-Marktplatz veröffentlicht hat.

Und so war es auch: Der Umsatz stieg um 34 Prozent auf 43,7 Milliarden US-Dollar (37,5 Milliarden Euro). Besonders der „Prime Day“ hat bei Amazon die Verkaufszahlen in die Höhe schießen lassen. Der Gewinn stieg um 1,6 Prozent auf 256 Millionen US-Dollar (220 Millionen Euro).

Amazon Jahreschart

Die Zahlen sind spektakulär und zeigen, dass Amazon noch immer rasant wachsen kann. Dennoch ist besonders eine Zahl im Hintergrund auffällig — nämlich die Umsatzentwicklung einer einzelnen Sparte, die noch stärker zulegt als die Gesamtumsätze. Die Rede ist von der Cloud-Plattform AWS, auf die zahlreiche Startups und etablierte Konzerne zugreifen. Die Erlöse stiegen hier um 42 Prozent auf 4,6 Milliarden US-Dollar (4,0 Milliarden Euro). Derzeit ist die Cloud-Sparte Amazons profitabelster Geschäftsbereich.

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