Altmaier strebt Verlängerung der Überbrückungshilfe III bis Jahresende an

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) strebt eine Verlängerung der Überbrückungshilfe III für besonders stark von der Corona-Krise betroffene Unternehmen an. Er halte es für richtig, diese Hilfe bis zum Jahresende zu verlängern, sagte er am Freitag in Berlin. Grund sei, dass es auch bei einem zu Ende gehenden Lockdown noch "einige Monate dauern wird, bis sich das wirtschaftliche Leben normalisiert hat".

Bislang steht die Überbrückungshilfe III Firmen zu, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzrückgänge hatten. Zu einer möglichen Verlängerung ist die Bundesregierung laut Altmaier derzeit "im Gespräch", er strebe an, noch vor der Sommerpause Klarheit darüber zu erzielen.

Ablehnend äußerte sich der Minister zu einem verpflichtenden Corona-Testangebot in Unternehmen, wie es in Teilen der Politik gefordert worden war. Es sei "erstaunlich", wieviel dort bereits erreicht worden sei, sagte Altmaier und erinnerte an das Monitoring durch die Regierung, wonach insgesamt 69 Prozent der Unternehmen jetzt oder in Kürze ein regelmäßiges Testangebot für ihre Beschäftigten hätten.

Ein Ausbau dieser Zahlen sei nötig, er glaube aber, dass dies auch "ohne neue Regulierungen und Verordnungen" zu erreichen sei, sagte Altmaier. Durch die erhobenen Zahlen fühle er sich "ermutigt", dass schon bald eine Quote von 90 Prozent erreicht werden könne.

hcy/ilo