Alte Rennsemmeln werden zu ukrainischen "Kampfbuggys"

Alte Rennsemmeln werden zu ukrainischen "Kampfbuggys"

Not macht erfinderisch, und der Ukraine mangelt es an Ausrüstung. Im ostukrainischen Saporischschja haben Automechaniker und ukrainische Soldaten ein Rallye-Auto zum 'Kampfbuggy' umgebaut. Mit seiner gepanzerten Karosserie und dem getunten Motor ist er so konstruiert, dass man jetzt sowohl vorn und hinten während der Fahrt schießen kann.

Unsere Jungs sagen, dass das Auto sehr wendig und schnell ist, dass es sehr praktisch für Erkundungen oder schnelle Militäreinsätze ist. Die Jungs mögen es - also bauen wir es.

Zwei Mechaniker, ein Schweißer und ein Soldat haben den alten russischen Lada Samara umgebaut, der eigentlich Strassenrallyes fahren sollte. Der Motor wurde mit Chip-Tuning aufgemotzt, das Getriebe modifiziert, zusätzliche Plätze für Mannschaft und Schützen eingebaut, der ganze Wagen rundum gepanzert. Ein Problem bleibt: Lautstärke spielt bei alten Rennsemmeln eigentlich keine Rolle...

Wir müssen das Auto noch etwas leiser machen, damit wir unbemerkt an die Einsatzorte kommen.

Ein anderes Freiwilligenteam aus Ukrainern, Europäern und Amerikanern arbeitet seit März an der Umrüstung ziviler Fahrzeuge in Kampffahrzeuge für die ukrainische Armee. 60 Fahrzeuge hat das Team inzwischen umgebaut, weitere 15 sind in Arbeit, um die mobilen Kampfeinheiten der ukrainischen Armee zu unterstützen. Sie werden so aufgerüstet, dass sie in der Lage sein sollen, russische Panzer anzugreifen. Not macht eben erfinderisch.

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