AlphaTauri: "Wollen keinen anderen Motor als Red Bull"

Stefan Ehlen
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Honda hört auf, aber was kommt danach? Zumindest eines schließen Red-Bull-Teamchef Christian Horner und AlphaTauri-Teamchef Franz Tost kategorisch aus, nämlich dass die beiden Red-Bull-Rennställe in der Formel 1 ab 2022 wieder auf unterschiedliche Antriebspartner setzen könnten.

Tost sagt: "Wir wollen gar keinen anderen Antrieb haben als Red Bull, weil wir den Synergieprozess weiter vorantreiben wollen. Ich will nicht, dass AlphaTauri wieder damit beginnt, sein eigenes Getriebe zu entwickeln, die komplette Hinterrad-Aufhängung und dergleichen."

Aufgrund der Kooperation mit Red Bull Technology, das beide Teams mit Komponenten beliefert, sei es nur sinnvoll, den Status Quo zu wahren. "Deshalb brauchen wir auch den gleichen Antrieb", meint Tost.

Synergien aufgeben kommt nicht in Frage

"Wir haben in den vergangenen Jahren so viele Synergien aufgebaut. Wir wollen gar nicht zurück zu dem Stadium, dass die Teams unterschiedliche Antriebe verwenden, weil dann diese Synergien wegfallen würden. Und diese Synergien sind wichtig für beide Teams."

Deshalb spricht Horner auch von einer "Doppelpack"-Lösung: "Ein Antrieb, zwei Teams."

Begründung: "Aufgrund der Integration eines Antriebsstrangs ist es nicht vorstellbar, dass die beiden Teams mit unterschiedlichen Antrieben fahren, denn das würde zu allerlei Schwierigkeiten führen, besonders bei geistigem Eigentum von zwei unterschiedlichen Lieferanten. Das wäre also alles andere als ideal."

Eine finale Entscheidung über die Motorenfrage ab 2022 ist bislang nicht gefallen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.