Alonso und Toyota: Mehr als nur Le Mans 2018?

Fernando Alonso dürfte die Aufmerksamkeit in Le Mans sicher sein


Fernando Alonso wird sich seinen Traum vom Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans womöglich bereits im kommenden Jahr erfüllen können. Wie die britische 'BBC' berichtet, hat sich der zweimalige Formel-1-Weltmeister offenbar auf einen Einsatz 2018 an der Sarthe mit dem LMP1-Werksteam von Toyota geeinigt. Anonyme Quellen aus dem Toyota-Umfeld werden mit Aussagen zitiert, die sogar ein umfangreicheres Engagement möglich erscheinen lassen.

Der McLaren-Superstar will die "Triple Crown" des Motorsports erreichen. Den Grand Prix von Monaco konnte er bereits für sich entscheiden, es fehlen nun noch Triumphe beim Indy 500 und den 24 Stunden von Le Mans, um der zweite Fahrer nach Graham Hill zu werden, dem ein solches Kunststück gelingt. Alonso zieht es auf die Langstrecke. Das wurde nicht zuletzt dadurch klar, dass er von United Autosport für die 24 Stunden von Daytona 2018 genannt wurde.

Der Spanier könnte nach Informationen der 'BBC' sogar mehr als nur die Standard-Vorbereitung beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps absolvieren. Angeblich spricht man über eine Zusammenarbeit während der gesamten "Super-Saison" der WEC 2018/19. Dies würde bedeuten, dass Alonso gleich zweimal bei den 24 Stunden von Le Mans antreten würde. Es gibt nur eine einzige aktuelle Terminüberschneidung zwischen Formel 1 und WEC im kommenden Jahr. Diese betrifft das 6-Stunden-Rennen von Fuji.

Alonso selbst will den Schritt nach Le Mans 2018 bislang nicht bestätigen. "Nur Gerüchte", so seine Aussage im Rahmen des aktuellen Formel-1-Wochenendes in Brasilien. Anfang der Woche soll der Formel-1-Superstar, der sich seit Jahren für die LMP1-Autos begeistert, bei TMG in Köln für eine Sitzanpassung gewesen sein. Am Sonntag nach dem WEC-Saisonfinale in Bahrain soll Alonso beim Test erstmals im Toyota TS050 sitzen. Auf der Nennliste für den Young-Driver-Test steht sein Name bislang nicht. Interessant ist aber, dass die Japaner beide Autos für einen Einsatz am 19. November genannt haben.

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