Alonso beim Young-Driver-Test: Warum es Widerstand gibt

Stefan Ehlen
·Lesedauer: 2 Min.

Jeder Meter ist willkommen für Fernando Alonso in der Vorbereitung auf sein Formel-1-Comeback in der Saison 2021. Und deshalb will Renault den zweimaligen Weltmeister beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi fahren lassen. Dass Alonso bereits 39 Jahre alt ist, das scheint das Team dabei aber nicht zu stören, die Konkurrenz aber schon.

Das Thema ist bei der jüngsten Sitzung der Formel-1-Kommission zur Sprache gekommen und mehrere Teams sollen sich dabei gegen einen Alonso-Einsatz beim Young-Driver-Test ausgesprochen haben, darunter Ferrari, McLaren und Racing Point.

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul wittert daher "die üblichen Spielchen" und meint: "Die meisten Teams sind pragmatischer. Wir hoffen einfach, dass auch die FIA so denkt. Renault tut ja wirklich viel für Nachwuchsfahrer."

Für McLaren ist der Fall klar

Tatsächlich sagen die Regeln: Der Young-Driver-Test hat "den einzigen Zweck", jungen Fahrern die Möglichkeit zu geben, ein aktuelles Formel-1-Auto zu fahren. Und: Wer daran teilnehmen will, darf in seiner Karriere "nicht mehr als zwei Formel-1-WM-Rennen" bestritten haben. Beides spricht gegen Alonso.

Fernando Alonso, Renault F1 Team R.S.20

Fernando Alonso, Renault F1 Team R.S.20<span class="copyright">Renault </span>
Fernando Alonso, Renault F1 Team R.S.20Renault

Renault

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Fernando Alonso, Renault F1 Team

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Fernando Alonso, Renault F1 TeamRenault

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Fernando Alonso, Renault F1 Team R.S.20Renault F1

Renault F1

"So gesehen gibt es da nicht allzu viel zu diskutieren", sagt McLaren-Teamchef Andreas Seidl. "Allerdings ist es der FIA vorbehalten, Ausnahmen nach eigenem Ermessen zu ermöglichen." Theoretisch könnte der Weltverband Alonso also trotz der nicht zutreffenden Vorgaben zum Young-Driver-Test zulassen.

Seidl hätte dafür kein Verständnis und meint: "Fernando ist ein großartiger Rennfahrer mit vielen Erfolgen. Ich sehe aber wirklich nicht, wie er als 'junger Fahrer' durchgehen könnte."

Alonso: Erste Tests schon absolviert

Alonso hat seit der Comeback-Ankündigung im Juli bereits wieder für Renault getestet. Den aktuellen R.S.20 fuhr er im Rahmen eines Filmtags mit Kilometer-Beschränkung.

Der Young-Driver-Test wird unmittelbar nach dem Formel-1-Finale in Abu Dhabi ausgetragen. McLaren und Racing Point wollen dann offenbar auf eine Teilnahme verzichten. Begründung: Beide Teams haben aktuell keine jungen Fahrer an der Hand, die eine Testchance bräuchten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.