Allianz: Kein Zukauf, sondern Geldregen?

Fabian Strebin
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Allianz: Kein Zukauf, sondern Geldregen?

Allianz-CEO Oliver Bäte ist seit Mai 2015 im Amt. Doch einen großen Zukauf gab es beim europäischen Branchenführer bisher nicht. Stattdessen wurde im laufenden Jahr das erste Aktienrückkauf-Programm der Unternehmensgeschichte gestartet. Das könnte Schule machen.

Steigt die Allianz tatsächlich in Indien aus dem Joint Venture mit Bajaj aus, könnte der Konzern unter dem Strich zwei Milliarden Euro einsacken. Davon geht Michael Hüttner von JPMorgan aus. Für das kommende Jahr erwartet er dann Aktienrückkäufe in Höhe von 2,5 Milliarden Euro. Im Jahr 2019 sollen es nochmal zwei Milliarden Euro sein. Er hat ein Kursziel von 228,00 Euro für die Allianz-Aktie ausgegeben und rät zum Übergewichten des Titels. Daniel Bischof von Baader Helvea erwartet im kommenden Jahr unabhängig von der Causa Indien, dass der Konzern Aktien für zwei Milliarden Euro aufkauft. Er hat kürzlich seinen Zielwert von einer Milliarde Euro nach oben geschraubt.

Rallye vor Fortsetzung

Die Allianz weist eine überdurchschnittlich starke Kapitaldecke auf und operativ läuft es in allen Segmenten sehr gut. DER AKTIONÄR geht ebenfalls davon aus, dass CEO Bäte weitere Aktienrückkäufe ankündigt.

Wer noch nicht investiert ist, nutzt das positive Momentum und steigt jetzt ein. Das Kursziel beträgt 240,00 Euro, ein Stopp wird bei 160,00 Euro platziert.