Alleskönner im Mittelfeld - Corentin Tolisso: Carlos neue Klinge

Maximilian Koch

Der FC Bayern stellt seinen Rekordeinkauf Corentin Tolisso vor. "Es ist ein Riesenklub, er bringt viele kleine Jungs zum Träumen", sagt der Neuzugang.

München - Dosenöffner, Schraubendreher. Große Klinge, kleine Klinge. Schere, – und manchmal sogar ein Zahnstocher: Wer heute ein Schweizer Taschenmesser erwirbt, ist damit auf fast jede Situation eingestellt. Ein echter Alleskönner eben. Und genau das erwartet sich der FC Bayern von Corentin Tolisso, dem teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte, der am Montag an der Säbener Straße präsentiert wurde.

"Le couteau suisse" – das Schweizer Taschenmesser: So tauften die französischen Medien Tolisso. Den Spitznamen verdiente sich der 22-jährige Franzose, für den die Bayern 41,5 Millionen Euro Rekordabblöse an Olympique Lyon zahlten, dank seiner Vielseitigkeit. "Dieser Titel hat mir sehr gefallen", sagt Tolisso, als er von der AZ auf seinen besonderen Spitznamen angesprochen wird. Dann lacht er. Zuhause habe er ein solches Messer aber nicht.

"In Deutschland war bisher nur Coco Chanel bekannt"

Der Begriff passt trotzdem gut zu ihm – findet Tolisso: "Meine Variabilität ermöglicht es mir, auf verschiedenen Positionen zu spielen. Das ist gut." Als Sechser, Achter oder Zehner. Am allerliebsten, verrät Tolisso, "spiele ich auf der Acht. Da kann ich mehr nach vorne machen." Ein echter Nachfolger von Xabi Alonso ist der Nationalspieler also nicht. Das betont auch Karl-Heinz Rummenigge. "Beide Spieler sind überhaupt nicht zu vergleichen. ,Coco’ lebt von seiner Schnelligkeit.
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