Alles, was man über Tequila wissen muss

Gesünder als die Konkurrenz: Tequila hat überaus interessante Eigenschaften. (Bild: Getty Images)

Jeder kennt Tequila: Doch dessen einzigartige Eigenschaften sind weniger bekannt.

Es gibt ihn mit und ohne Wurm, gelb oder weiß, aus Agavenzucker hergestellt oder mit Fremdzucker vermengt. Tequila zählt weltweit zu den bekanntesten Spirituosen. Doch trotz seiner Berühmtheit wissen viele nicht um dessen einzigartige Eigenschaften. Denn laut dem mexikanischen Forschungsinstitut „Centro de Investigación y de Estudios Avanzados del Instituto Politécnico Nacional“ (CINVESTAV) zählt weißer Tequila zu den gesündesten alkoholischen Getränken überhaupt.

Wichtig: Es muss sich um Tequila handeln, der ausschließlich Agavenzucker enthält. Die in deutschen Lokalen oft angebotenen günstigen Varianten haben bis zu 49 Prozent Rohrzucker beigemischt.

Vor allem die weiße Tequila-Variante kann in Sachen Gesundheit punkten. (Bild: Getty Images)

Weißer Tequila aus Agavenzucker dagegen kann fast schon als Heilmittel durchgehen. In der Tat empfiehlt Tanya Zuckerbrot, eine anerkannte Ernährungsberaterin aus New York, ihren Klienten sogar den Konsum von weißem Tequila, wenn diese abnehmen, aber nicht auf Alkohol verzichten wollen, wie die „New York Post“ berichtet. Schließlich habe ein 3-Zentiliter-Shot nur 64 Kalorien, während man mit einem Gläschen Wodka auf 96 Kalorien komme, so die Expertin.

Weil weißem Tequila in der Regel kein Fremdzucker beigemischt wird, fällt zudem der Kater nicht so schlimm aus. Auch in die vegane Ernährung kann Tequila problemlos eingebaut werden – egal ob gelb oder weiß – da er keine Farb- oder Aromastoffe enthält. Oft sind diese Beigaben nämlich nicht pflanzlichen Ursprungs.

Wie die allermeisten Schnäpse ist Tequila zudem glutenfrei. Und noch eine geniale Eigenschaft hat Tequila. Weil das Getränk aus der Blauen Weber-Agave hergestellt wird, der eine heilende Wirkung nachgesagt wird, hat Tequila einen ganz besonderen Einfluss auf den menschlichen Körper: Der Cholesterinwert wird reguliert.

Die US-Band „The Champs“ setzte dem mexikanischen Getränk im Jahr 1958 sogar ein musikalisches Denkmal. Die Instrumentalnummer „Tequila“ wurde als erster Pophit mit einem Grammy ausgezeichnet. Darauf ein Gläschen – salud!