Alles wird gut: 10 Tipps, um besser mit Frustration umzugehen

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Wir stellen die besten Tipps zum Kühlen-Kopf-Bewahren vor, die sofort unsere Laune verbessern. Schlechte Tage hat schließlich jede:r mal!

Jeder ist mal frustriert – der nächste Tag wird besser!
Jeder ist mal frustriert – der nächste Tag wird besser!

Bahn verpasst, Präsentation versemmelt, Geburtstag der besten Freundin vergessen: Es gibt Tage, da läuft es einfach nicht. Unsere Wut steigt auf Level 1000 – nicht nur auf die anderen, sondern vor allem auf uns selbst. Das Gute: Irgendwann wird es auch wieder besser und am Ende ist alles halb so schlimm.

10 Tipps, um besser mit Frustration umzugehen

1. Sport

Klingt naheliegend – ist deshalb aber keineswegs zu vernachlässigen! Sport ist der Frust-Killer schlechthin. Durch die Bewegung bekommen wir den Kopf frei und können uns tiptop abreagieren. Außerdem produziert unser Körper beim Sport Glückshormone, die unsere Stimmung heben. Und hinterher fühlen wir uns gut und sind stolz auf uns. Win-win-win! Besonders geeignet zum Frust abbauen sind Outdoor-Sportarten – frische Luft und Natur erden uns und rücken unsere Perspektive oft schon wieder von selbst so hin, dass uns der Frust-Auslöser plötzlich gar nicht mehr so frustrierend erscheint.

2. Tief Durchatmen

In vielen Frustsituationen können wir nicht einfach wegrennen oder einmal in den Boxsack hauen. Müssen wir aber auch gar nicht – denn oft hilft es schon, wenn wir einfach nur bewusst atmen oder spezielle Atemübungen machen. Das muss nicht mal yogischen Anspruch haben. Einfach tief in den Bauch atmen bis er kugelrund ist, und dann wieder ausatmen.

3. Ohren auf, Frust weg

Einmal kurz die Welt draußen lassen. Dafür die Lieblingsplaylist anmachen oder ein neues, humorvolles Hörbuch oder einen Podcast anschmeißen. Schnellere Ablenkung geht nicht! Und Profi-Tipp: Mit Noise-Cancelling-Kopfhörern klappt das noch besser.

4. Von der Seele schreiben

Stift in die Hand, Zettel oder Tagebuch vor die Nase und los! Einfach mal Frust weg schreiben. In Zeiten von Handy, Tablet und Co. sind Stifte und Papier zwar ziemlich out, doch um Gefühle loszuwerden und zu verarbeiten, sind diese Werkzeuge nach wie vor unschlagbar. Und psst, Zettelchen mit Frust-Stichworten lassen sich später auch gut vernichten oder verbrennen.

5. Mit Humor nehmen

Klingt erstmal unglaublich, aber: Wenn man sich zwingt zu lachen, statt gefrustet zu sein, signalisiert man seinem Gehirn, dass die Situation komisch ist. Das wiederum tut, was es in echten komischen Situationen tut – mit der Folge, dass man sich tatsächlich besser und fröhlicher fühlt. Außerdem: Hat nicht eigentlich alles im Leben zumindest irgendetwas Komisches ...?

6. Belohnen

Disziplin in allen Ehren aber manche Situationen lassen sich nur mit Aussicht auf Belohnung überstehen. Also platzt Ihnen am Arbeitsplatz gleich der Kragen, dann gönnen Sie sich in der nächsten Kaffeepause das Stück Schokolade oder abends das Gläschen Rotwein mit Soulfood vom Lieblings-Lieferdienst, das haben Sie sich verdient!

7. Raus mit der Sprache

Kleiner Reminder: Sie sind nicht allein – schon gar nicht mit Frust! Suchen Sie sich eine gute Zuhörerin, die sich je nach Bedarf schön mit Ihnen aufregen oder Sie beruhigen kann, und lassen Sie Frust einfach raus. Es erleichtert so sehr, mit jemandem zu reden! Falls wiederum jemand Bestimmtes Ihren Frust überhaupt erst ausgelöst hat, sollte diese Person Ihr:e Ansprechpartner:in sein – vielleicht schlagen Sie damit sogar zwei Mücken mit einer Klatsche und lösen direkt auch das Problem.

8. Sex

Naja zumindest fast. Sex kann das Pendel auf der Stimmungslage-Skala innerhalb weniger Minuten von "kurz vor der Explosion" auf "die Welt ist ja so schön" umschlagen lassen. Kein Wunder bei dem Glückshormon-Cocktail, den wir uns dabei genehmigen. Aber natürlich hilft Kuscheln oder eine Umarmung auch schon, die beruhigenden Hormone auszuschütten.

9. Der letzte Schrei

Zugegeben: Menschentauglich ist dieser Tipp nicht. Aber wer eine Spazierrunde im einsamen Wäldchen dreht, darf gerne mal laut werden und und sich den Frust von der Seele schreien. Und für wen das nicht möglich ist: Der letzte Schrei in Japan sind die sogenannten Schrei-Vasen, die verbale Ausfälle einfach abfangen und dämpfen

10. Gefühle sind ok

Zu guter letzt: Vieles, was wir tun, ist darauf ausgelegt, Angst und Traurigkeit zu vermeiden. Wir fürchten uns vor Auseinandersetzungen oder Dingen, die der andere sagen könnte, die uns verletzen. Deshalb schweigen wir lieber oder reden um das Thema herum. Dabei ist es befreiender, Angst und Traurigkeit zuzulassen. Sie ermöglichen uns, Gespräche zu führen, die vielleicht erst einmal schmerzhaft sind, aber auf lange Sicht befreien. Also Frust ist total ok und längst kein Weltuntergang.

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