Vor allem eine Szene in der neuen Sixt-Werbung empört viele Internetnutzer

Jonas Lotz
Sixt Logo

Lange Zeit bewährte sich in der Werbung das Motto „Sex sells“. Dass dieses umstrittene Prinzip aufgrund der Geschlechterdebatte, die dank sozialen Netzwerken heute auf noch mehr Kanälen als früher geführt wird, auch kritische Stimmen hervorruft, zeigt eine neue Werbung des Autoverleihers Sixt. Darin sind zahlreiche Frauen zu sehen, die am Strand nur mit knappen Bikinis bekleidet sind. Aus dem Off sagt eine Stimme: 

„Schlimm, wenn sich junge Menschen im Urlaub wegen eines teuren Mietwagens nichts zum Anziehen leisten können. Sixt sagt: ‚Pfui!‘ Mehr Anstand durch günstige Mietwagen. [...]“

Viele Facebook-Nutzer sind von der Art, wie Frauen im Video dargestellt werden, empört. Eine Nutzerin bezeichnete den Clip als „primitive, sexistische und herabwürdigende Werbung.“ Ein anderer Nutzer kommentierte: „Eine unverschämte Werbung!!!! Pfui für Sixt!“

„Bewusst einkalkulierter Shitstorm“

Einige durchschauten die mutmaßliche Absicht von Sixt: „Sixt hat seinen Zweck erreicht. Es wird drüber geredet, aufgeregt und das ist Werbung. Mir persönlich geht es zu weit. Aber leider läuft es so... unverschämt ist es sehr,“ schrieb eine Nutzerin. „Bewusst einkalkulierter Shitstorm - Hauptsache Aufmerksamkeit...“ ein anderer.

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