Alle drei Keeper verletzt: Hertha-Torhüter Thomas Kraft bricht sich die Nase

Vorübergehend am Boden: Herthas Torhüter Thomas Kraft

Berlin.  Zwischenzeitlich stellte sich sogar der Chef höchstselbst zwischen die Pfosten. Viel mehr blieb Hertha-Trainer Pal Dardai auch nicht übrig, nachdem sich am Mittwochvormittag ein Keeper nach dem nächsten abmeldete. Drei Torwart-Ausfälle in nicht einmal anderthalb Stunden – so etwas hatte selbst Dardai in seinen 26 Jahren im Profi-Fußball noch nicht erlebt. "Heute haben wir es geschafft, alle Torhüter kaputt zu machen", sagte der Ungar mit reichlich Galgenhumor.

Drei Ausfälle in nur einem Training

Für Zugang Jonathan Klinsmann, die neue Nummer drei beim Berliner Bundesligisten, war die Einheit bereits beendet, bevor sie richtig begonnen hatte. Der 20-Jährige klagte nach dem Warm-Up über Kniebeschwerden und humpelte Richtung Kabine. Später stellte sich heraus: Es handelt sich um eine Reizung der Patellasehne.

Wenig später verließ auch Stammkeeper Rune Jarstein (32) den Schenckendorffplatz. Er klagte über ein leichtes Schwindelgefühl und Übelkeit – bei ihm wurde ein grippaler Infekt diagnostiziert.

Zu guter Letzt und am heftigsten erwischte es auch noch Thomas Kraft (28), der nach auskurierten Nackenproblemen erst am Dienstag wieder das Training aufgenommen hatte. Die frühere Nummer eins bekam in einem Zweikampf mit Youngster Julius Kade (20) einen Schlag ins Gesicht. Dardais Verdachtsdiagnose sollte sich am Nachmittag bestätigen: Nasenbeinbruch, mehrere Tage Pause – erst danach wird entschieden, ob und wie Kraft mit einer Maske trainiert.

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