Alexander Klaws: So sehr hat die Corona-Krise ihn belastet

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Alexander Klaws (37) liebt fast nichts so sehr, wie auf der Bühne zu stehen. Fans freuten sich, als sie den 'DSDS'-Gewinner vor zwei Jahren erstmals als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg erleben durften. Doch dann kam Corona, und Alexander hatte plötzlich keine Arbeit mehr.

Alexander Klaws hatte schlaflose Nächte

Für Künstler ist es die Höchststrafe, wenn sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Statt ins Studio zu gehen, in Musicals zu singen und als Winnetou die Massen zu begeistern, musste Alexander Klaws aufgrund der Pandemie zuhause bleiben, bei seiner Familie. Auch wenn er seine Frau Nadja und die beiden Kinder liebt, machte er eine dunkle Zeit durch, wie der Musiker im Gespräch mit 'Bild' verrät: "Der eigene Garten kann noch so groß sein, irgendwann kann man ihn nicht mehr ertragen. Mir ging es schlecht, ich stand 20 Jahre lang ununterbrochen auf der Bühne, plötzlich brach alles weg. Ich habe manche Nacht nicht geschlafen."

Ein Silberstreif

Der zweite Sohn des Paares kam im März 2020 zur Welt. Doch so schön das Familienleben zu viert auch war, das Aufeinanderhocken während der Pandemie stellte Alexander und Nadja auch auf eine echte Belastungsprobe, wie ersterer frei zugibt: "Meine Frau Nadja und ich hatten die heftigsten Streitereien unseres Lebens. Es war eine harte Probe für unsere Ehe. Man konnte nicht einfach für ein paar Tage zu einem Dreh oder einer Veranstaltung verschwinden." Es gibt aber Grund zur Freude: Am 1. August soll Alexander beim 'Pop am Kalkberg' auftreten, im nächsten Jahr dann wieder als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen.

Bild: Henning Kaiser/picture-alliance/Cover Images

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