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Alex Kulev gewinnt EPT Super High Roller

Alex Kulev gewinnt EPT Super High Roller
Alex Kulev gewinnt EPT Super High Roller

Alex Kulev gewinnt bei seiner ersten Teilnahme an einem Super High Roller Event

Insgesamt waren 29 Spieler beim EPT Super High Roller an den Start gegangen, dazu kamen 8 Re-Entries, die sich auf Isaac Haxton, Jean-Noel Thorel, Mikalai Vaskaboinikau und Timothy Adams (je 1 Re-Entry) sowie Mike Watson und Santosh Suvarna (je 2) verteilten. Vom mit €3.589.740 großen Preispool bekam aber keiner der genannten sechs Spieler etwas ab.

Besonders bitter war das für Survana. Der Inder schaffte den Sprung ins Finale, schied dann aber nach einem verlorenen Coinflip gegen Titelverteidiger Adrian Mateos an der Moneybubble auf Platz sieben aus. Im weiteren Verlauf übernahm Chipleader Mikita Badziakouski den Bustout von Orpen Kisacikoglu (€251.300), Ben Heath nahm Mateos (€323.100) und Artur Martirosian (€412.800) vom Tisch. Zu dritt riss der Faden dann zunächst bei Heath (€556.400), der letztlich schort mit Q♥9♣ gegen K♥5♥ von Alex Kulev auf 6♥5♦T♥2♦2♣ den Kürzeren zog.

Kulev lag dadurch vor dem entscheidenden Heads-up nur noch zwei Big Blinds hinter Badziakouski, so dass sich die beiden zunächst auf einen ICM-Deal einigten. Badziakouski akzeptierte €1.009.853, Kulev sicherte €993.213 und somit ging es noch um die EPT Trophy und weitere €43.074 für den Sieger.

Badziakouski erwischte zwar den besseren Start, doch Kulev gewann den ersten großen Pot im Heads-up, der ihm direkt die Führung einbrachte. Am Ende verhalf dem Bulgaren die nötige Portion Glück sogar zu seinem ersten großen Major-Titel an den Livetischen.

In der letzten Hand raiste Kulev mit A♦T♦, callte das All-in des Weißrussen und lag im Showdown gegen A♠J♣ deutlich hinten. Der Dealer legte bis zum Turn 5♥3♣A♥3♥, so dass alles nach einem Double-up für Badziakouski aussah. Doch am River fiel letztlich die T♥ zum höheren Twopair für Kulev, der so seine Siegprämie auf €1.036.287 aufstockte und sich bei seiner ersten Teilnahme direkt in die Siegerliste der EPT Super High Roller Champions eintrug.

Sam Grafton gewinnt das Mystery Bounty, deutsche Pros bisher ohne Top-Ergebnis

Die erfolgsverwöhnten deutschen Pokerspieler konnten sich bei der EPT Monte-Carlo bisher noch nicht in Szene setzen, verpassten auch die Finaltische beim €10.200 Mystery Bounty, €1.100 FPS Main Event und €2.200 FPS High Roller.

Den Sieg samt €145.400 (inkl. Bounties) schnappte sich beim Mystery Bounty der Brite Sam Grafton vor Sam Greenwood (€95.700) aus Kanada und Landsmann Conor Beresford (€127.650).

Den FPS Main Event und satte €307.160 Prämie gewann der Japaner Daisuke Ogita vor Rubens Sellam (€191.940) aus Frankreich und Tomas Patka (€191.940) aus der Slowakei.

Beim FPS High Roller war Yiannis Liperis aus Zypern nicht zu schlagen und bekam €406.670 ausbezahlt. Hier belegten Wai Sim Kok (€254.350) aus Malaysia und Candido Cappiello (€181.680) aus Italien die Plätze zwei und drei.

EPT Main Event knackt erneut die Marke von 1.000 Entries

Für sehr starke Zahlen sorgt aktuell der €5.300 Main Event der EPT Monte-Carlo. Die Late-Registration ist noch bis zum Beginn von Spieltag 2 (heute um 12 Uhr) geöffnet und es fehlen nur 10 Entries, um die 1.073 Entries aus dem Vorjahr zu überbieten.

Die Führung hat sich nach den beiden Starttagen der Franzose Samy Boujmala mit 339.000 Chips gesichert. Sehr gut aufgestellt sind auch der US-Amerikaner Jason Wheeler (250.000), Aleksejs Ponakovs (245.500), Sam Greenwood (232.500) und Artur Martirosian (215.500). Aus dem deutschsprachigen Raum haben sich unter anderem der Österreicher Josef Schusteritsch (257.500), die Schweizer Dinesh Alt (182.000) und Stefan Huber (142.000) sowie die Deutschen Lars Kamphues (153.500) und Christopher Pütz (149.500) eine gute Ausgangsposition geschaffen.

Bis zur Entscheidung beim EPT Main Event ist aber noch ein langer Weg zu gehen, denn das Finale wird erst am kommenden Samstag gespielt.