Aldi Nord nimmt Salami-Sticks wegen Salmonellen-Gefahr aus dem Verkauf

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Der Discounter Aldi Nord nimmt Salami-Sticks der Marke Casa Morando wegen Salmonellen-Gefahr aus den Regalen und warnt die Verbraucher vor dem Verzehr. Der Hersteller rufe die Sorte "Mediterran" des Produkts mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22. Oktober 2017 bereits seit mehreren Tagen zurück - nun seien in einer weiteren Packung ebenfalls Salmonellen nachgewiesen worden, erklärte Aldi am Dienstag. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes nehme Aldi die "Casa Morando Salami Piccolini 100g" daher vollständig aus dem Verkauf.

Das Produkt werde nun von einem anderen Lieferanten geliefert. Die möglicherweise mit Salmonellen verseuchten Salami-Sticks wurden laut Aldi von den Aldi-Gesellschaften Datteln, Hannoversch Münden, Horst, Mittenwalde und Scharbeutz verkauft - Kunden könnten auf der Internetseite unter "Filialen und Öffnungszeiten" schauen, ob ihre Filiale zu einer dieser Gesellschaften gehört. Betroffen sind die Bundesländer Berlin, Hamburg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen, Schleswig-Holstein, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Aldi-Nord-Kunden können das Produkt unabhängig von Sorte und Mindesthaltbarkeitsdatum zurückbringen und bekommen den Kaufpreis erstattet, wie Aldi betonte. Salmonellen können Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall auslösen.

Der Hersteller, die Firma Hans Kupfer & Sohn GmbH & Co. KG, hatte am Montag mitgeteilt, dass Salmonellen auch in einer Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9. November festgestellt worden seien. Vom Verzehr werde "dringend" abgeraten. Die Firma hatte erstmals Ende September Salami Piccolinis der Sorte Mediterran zurückgerufen.