Aktien Wien Schluss: Voest-Aktie nach Zahlen tiefer

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag mit fester Tendenz geschlossen. Der ATX <AT0000999982> stieg um 0,95 Prozent auf 3033,90 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen herrschte eine positive Anlegerstimmung vor. An der Wall Street gab es im Verlauf hingegen leichte Rückgänge zu sehen, nachdem die US-Börsen am Vorabend noch deutlich zugelegt hatten.

Dass die Bank of England die Leitzinsen stark anhebt, war im Vorfeld bereits erwartet und drückte am Berichtstag nicht auf die Anlegerstimmung. Angesichts der aus dem Ruder laufenden Inflation treibt die britische Notenbank den Leitzins um einen halben Prozentpunkt auf 1,75 Prozent nach oben.

Am österreichischen Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene Voestalpine <AT0000937503> mit einer Zahlenvorlage in den Fokus. Der Stahlkonzern hat den Quartalsgewinn auf 615 Millionen Euro, nach 259 Millionen im Vorjahreszeitraum, mehr als verdoppelt. Laut Analysten von der Erste Group <AT0000652011> wurden die wichtigsten vorläufigen und starken Ergebnisse bestätigt. Die voest-Aktie schwächte sich dennoch um 4,1 Prozent ab.

Als Stütze für den ATX erwiesen sich die schwergewichteten Banken Erste Group und Raiffeisen Bank International <AT0000606306> mit Zuwächsen von 3,2 bzw. 2,7 Prozent. Die Bawag <AT0000BAWAG2>-Aktionäre konnten ein vergleichsweise moderates Plus von 0,4 Prozent verbuchen.

Auffällige Kursbewegungen wiesen zudem auf der positiven Seite Semperit (plus 3,5 Prozent), Palfinger <AT0000758305> (plus 5,0 Prozent), Telekom Austria <AT0000720008> (plus 2,4 Prozent) und Lenzing (plus 2,4 Prozent) auf. Schoeller-Bleckmann (SBO) büßten hingegen 4,1 Prozent ein und AT&S schwächten sich um 3,0 Prozent ab. Beim niederösterreichischen Ölfeldausrüster SBO könnte belastet haben, dass die Ölpreise unter ihre Niveaus vor dem Kriegsbeginn in der Ukraine gefallen sind.

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