Aktien Wien Schluss: Vierter Gewinntag in Folge

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag gut behauptet aus dem Handelstag verabschiedet. Der Leitindex ATX konnte leicht um 0,08 Prozent auf 2723,92 Punkte zulegen und absolvierte damit bereits seinen 4. Gewinntag in Folge. Vor allem an den vorangegangenen drei Handelssitzungen ging es in Wien klar nach oben. Auch an den europäischen Leitbörsen setzte sich der jüngste Aufwärtstrend überwiegend fort.

International standen unverändert die Aussicht auf eine baldige Impfung in Europa gegen das Coronavirus und die damit verbundenen Hoffnungen im Fokus. Auch die weiterlaufenden Verhandlungen der EU mit Großbritannien über einen Handelspakt nach dem Brexit werden weiterhin mit Spannung verfolgt.

Zur österreichischen Börse lag nur eine dünne Meldungslage vor. Bis zum Jahreswechsel stehen auf Unternehmensebene auch keine Quartalszahlen mehr zur Veröffentlichung an.

Die auffälligsten Bewegungen zeigten die Aktien von Polytec (plus 4,2 Prozent) und Flughafen Wien (plus 3,5 Prozent). Am anderen Ende der Kursliste verbilligten sich Amag um 2,9 Prozent und KapschTrafficCom fielen um 2,3 Prozent.

Den ATX bremsten etwas die Kursverluste der schwergewichteten Banken BAWAG (minus 1,1 Prozent) und Erste Group (minus 0,2 Prozent). Die Aktionäre der Raiffeisen Banken International konnten hingegen ein kleines Kursplus in Höhe von 0,1 Prozent verbuchen.

EVN-Papiere verteuerten sich um weitere 2,1 Prozent, nachdem die Titel des niederösterreichischen Energieversorgers bereits zur Wochenmitte in Reaktion auf stark aufgenommen Ergebniszahlen um 2,7 Prozent zugelegt hatten.

CA Immo bauten ein Plus von 0,3 Prozent. Das Immobilienunternehmen hat zwei Liegenschaften in Graz mit Retail-Nutzung für 55 Millionen Euro veräußert. Der Preis entsprach rund 50 Prozent Aufschlag auf den Buchwert, teilte die CA Immo mit.

Andritz schlossen mit minus 0,1 Prozent nur wenig verändert. Der steirische Technologiekonzern liefert elektromechanische Ausrüstungen für das neue Wasserkraftwerk Sambangalou im westafrikanischen Senegal. Der rund 100 Millionen Euro schwere Auftrag wird im Konsortium mit Vinci Construction abgewickelt.