Aktien Wien Schluss: Verbund-Aktie verliert 3,4 Prozent

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag etwas leichter geschlossen. Der heimische Leitindex ATX gab um 0,17 Prozent auf 3853,56 Punkte nach. Einen Tag vor Weihnachten wurde der heimische Markt von einer klar positiven Stimmung an den europäischen Leitbörsen und an der Wall Street nur wenig gestützt. Auf den ATX drückten in Wien vor allem die Kursverluste der Energieversorger.

International sorgten neue Untersuchungen zur Omikron-Variante für etwas weniger Sorgenfalten bei den Anlegern. Laut Studien sei die Coronavirusvariante Omikron zwar deutlich ansteckender als die Delta-Ausprägung, könnte aber möglicherweise zu weniger schweren Krankheitsverläufen führen.

In Wien gestaltete sich die Meldungslage auf Unternehmensebene sehr dünn. Viele Anleger hätten zudem ihre Orderbücher mit dem näher rückenden Jahreswechsel bereits geschlossen, wurden die niedrigen Umsätze begründet.

Unter den unter Druck stehenden Stromversorgern büßten die Verbund-Anteilsscheine um deutliche 3,4 Prozent ein. Die EVN-Aktionäre mussten ein Minus von 1,5 Prozent verbuchen.

An die Spitze der Gewinnerliste kletterte die Do&Co-Aktie mit plus 3,8 Prozent. Dahinter verteuerten sich UNIQA um 2,7 Prozent. Die drei schwergewichteten Banken gingen in verschiedene Richtungen. Während die BAWAG-Aktionäre ein Plus von 0,9 Prozent verbuchen konnten, verbilligten sich Raiffeisen Bank International um 0,3 Prozent. Die Papiere der Erste Group gingen prozentuell unverändert in die Weihnachtsfeiertage.

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