Aktien Wien Schluss: Schwache internationale Anlegerstimmung drückt

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit klaren Abschlägen geschlossen. Der Leitindex ATX gab um 1,33 Prozent auf 2909,96 Einheiten ab. Damit ging in Wien das Wechselspiel weiter, nach starken Verlusten zum Wochenauftakt und Gewinnen am Dienstag. Zur Wochenmitte gab es international eine schwache Anlegerstimmung zu sehen, welche auch den heimischen Aktienmarkt belastet hat.

In Wien rutschten die Titel von FACC um 10,7 Prozent tiefer und markierten damit das untere Ende der Kursliste. An den vergangenen Handelstagen hatten die Titel des Luftfahrtzulieferers noch klar an Höhe gewonnen.

Verkaufsdruck gab es auch bei Palfinger mit einem Abschlag von fünf Prozent zu beobachten. Der Kranarmhersteller mit Sitz in Salzburg kämpft weiter gegen eine massive Cyber-Attacke. "Der Angriff läuft noch, wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung", sagte Konzernsprecher Hannes Roither auf APA-Anfrage.

Von Analystenseite meldete sich die Erste Group und revidierte ihr Kursziel für die BAWAG-Aktie von 29,00 auf 38,50 Euro nach oben. Die Anlageempfehlung lautet unverändert auf "Hold". Die BAWAG-Titel schlossen mit minus 1,2 Prozent bei 35,94 Euro.

EVN-Titel fielen um optisch starke 5,2 Prozent. Die Papiere des niederösterreichischen Energieversorgers wurden jedoch ex Dividende gehandelt. Die Aktien des Leiterplattenherstellers AT&S ermäßigten sich um 4,1 Prozent.

Unter den Schwergewichten büßten voestalpine um 3,5 Prozent an Kurswert ein. Die schwer gewichteten Banken Raiffeisen Bank International und Erste Group verbilligten sich um 1,8 Prozent bzw. 1,5 Prozent.