Aktien Wien Schluss: Kursverluste - OMV und Bankenwerte schwach

dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch deutlich tiefer geschlossen. Der ATX fiel um 1,07 Prozent auf 3309,58 Punkte. Nach einem kurzen Ausflug in die Gewinnzone im Frühhandel ging der Handelstag für den ATX deutlich im Minus zu Ende. Auch das europäische Börsenumfeld gab zur Wochenmitte überwiegend nach. Der DAX in Frankfurt konnte hingegen ein neues Rekordhoch markieren.

In Wien blieb die Meldungslage recht mager. Unter Verkaufsdruck stand unter den Schwergewichten die OMV -Aktie, welche zum Sitzungsende nach moderaten Verlaufsverlusten abgerutscht war. Die OMV-Titel büßten 4,4 Prozent ein. Die Ölpreise wendeten hingegen nach überraschend stark gesunkenen US-Öllagerdaten ins Plus.

In einer europaweiten Branchenbetrachtung zeigten sich die Bankenwerte am schwächsten. In Wien ermäßigten sich die Titel der Raiffeisen Bank International um zwei Prozent. Erste Group kamen um ein Prozent zurück.

Zumtobel verteuerten sich um 3,7 Prozent. Der Vorarlberger Leuchtenhersteller verlegt die Produktion der Komponententochter Tridonic ins günstigere Serbien. Am Stammsitz in Dornbirn soll der Fokus auf die Produktion von Leuchten gelegt werden - dort sollen auch die Tridonic-Mitarbeiter unterkommen.

Gesucht zeigten sich auch Lenzing mit plus 1,9 Prozent. Wienerberger verzeichneten ein Plus von ebenfalls 1,9 Prozent.

Die Porr-Aktie legte nach einer positiven Analystenmeinung 1,2 Prozent auf 26,86 Euro zu. Hier stuften die Analysten der Erste Group die Bau-Aktie von "reduce" auf "hold" hoch. Das Kursziel wurde hingegen von 36,9 auf 27,5 Euro nach unten gesetzt.

Die Do&Co-Aktie verbilligte sich um satte 2,5 Prozent auf 38,22 Euro. Für die Anteilsscheine des Cateringunternehmens gab es zwei neue Expertenstimmen. Kepler Cheuvreux senkte das Kursziel für die Titel von 45 auf 37 Euro und bestätigte das Anlagevotum "Reduce". Die Experten der Erste Group stuften die Papiere hingegen von "hold" auf "accumulate" hoch. Das Kursziel wurde hingegen von 70,5 Euro auf 48,5 Euro gekürzt.

Die FACC-Titel fielen 2,8 Prozent auf 12,83 Euro. Am Vortag waren die Papiere des Luftfahrtzulieferers noch um fünf Prozent nach oben geklettert. Andritz -Papiere schwächten sich um 2,1 Prozent auf 45,73 Euro ab.