Aktien Wien Schluss: Immobilien-Werte im Aufwind

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag ohne klare Richtung beendet. Der heimische Leitindex ATX legte um geringfügige 0,03 Prozent auf 3472,69 Einheiten zu. Der breiter gefasste ATX Prime verlor magere 0,02 Prozent auf 1764,38 Zähler. Knapp nach Vorlage des gemischt ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichts hatten die heimischen Aktienbarometer ihre Kursgewinne etwas ausbauen können, kamen von den Verlaufshochs dann aber wieder deutlich zurück.

In den USA wurden im Juni mehr Jobs geschaffen als prognostiziert. Demnach sind außerhalb der Landwirtschaft 850.000 neue Stellen dazu gekommen, Analysten hatten nur mit einem Zuwachs von im Schnitt 720.000 Stellen gerechnet. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote stieg im Juni auf 5,9 Prozent von 5,8 Prozent im Mai. Hier war allerdings ein Rückgang auf 5,6 Prozent erwartet worden.

In Wien waren Immobilien-Aktien zum Wochenausklang stark gesucht. CA Immo setzten sich mit einem kräftigen Aufschlag von 4,98 Prozent auf 36,90 Euro an die Spitze der Kursgewinner. Der US-Großaktionär Starwood Capital, der bei der CA Immo seinen Anteil von rund einem Drittel erhöhen will, hat sein Übernahmeangebot an die CA-Immo-Aktionäre noch einmal von 35 auf 37 Euro je Aktie aufgebessert - das sei aber der letzte Preis, betonten die Bieter.

Im Sog der CA Immo kletterten auch die Aktien von Branchenkollege s Immo um 2,44 Prozent nach oben. Immofinanz (plus 0,41 Prozent) und UBM (plus 1,94 Prozent) schlossen ebenfalls fester.

Abschläge bei den schwer gewichteten Bankaktien drückten den ATX dagegen nach unten. BAWAG büßten 0,68 Prozent ein, bei Erste Group fiel ein Minus von 1,03 Prozent an und Raiffeisen Bank International gingen um 1,08 Prozent tiefer ins Wochenende. Die Versorger hielten dagegen: EVN kletterten um 2,51 Prozent nach oben, Verbund zogen um 1,69 Prozent an.

Von einer freundlichen Analystenstimme profitierten die Papiere der Voestalpine. Die Wertpapierexperten von Raiffeisen Research haben ihr Kursziel für die Titel des heimischen Stahlkonzerns von 32,5 Euro auf 38,5 Euro angehoben. Das "Hold"-Votum wurde gleichzeitig bekräftigt. Die Aktien reagierten mit einem Plus von 0,46 Prozent auf 35,04 Euro.

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