Aktien Wien Schluss: Gewinne

dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch fester geschlossen. Der ATX stieg um 16,85 Punkte oder 0,47 Prozent auf 3628,08 Einheiten. Nach einer schwächeren Eröffnung drehte der österreichische Leitindex bereits am Vormittag ins Plus. Am Nachmittag baute er seine Kursgewinne noch etwas aus. Das europäische Umfeld zeigte sich hingegen leichter.

Weiter im Blick geblieben sind die jüngsten Entwicklungen am Devisenmarkt. In der Nacht auf Mittwoch hatte der Euro zwischenzeitlich die 1,23-Dollar-Marke überschritten. Damit hatte er den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren erreicht. Dann gab er seine Gewinne jedoch wieder ab und notierte zuletzt bei 1,2231 Dollar.

Bei den Einzelwerten in Wien konnten die Aktien von Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO) ihre Vortagesverluste mehr als nur wettmachen. Mit einem Plus von 6,91 Prozent auf 92,00 Euro notierten sie an der ATX-Spitze. Am Vortag waren vorläufige Geschäftszahlen für 2017 negativ aufgenommen worden, die Aktie hatte um knapp viereinhalb Prozent nachgegeben.

Weiter auf Höhenflug befinden sich die Papiere des Verbund, die als zweitstärkster ATX-Wert 4,19 Prozent auf 23,40 Euro zulegten. Am Dienstag waren die Titel des Stromkonzerns um über 8 Prozent nach oben gesprungen, nachdem er Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr 2017 erhöht hatte. Als Reaktion hob die Berenberg Bank nun ihr Kursziel von 23,50 auf 24,50 Euro an und bestätigte ihre Kaufempfehlung.

Neuerlich aufwärts ging es außerdem für FACC. Die Aktien des Luftfahrtzulieferers erhöhten sich um 3,20 Prozent auf 20,95 Euro. Am Vortag waren sie um 4,64 Prozent gestiegen. Das Unternehmen hatte für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017/18 Zuwächse beim Umsatz und beim operativen Gewinn gemeldet.

Recht volatil zeigten sich die Anteilsscheine von AT&S, die mit einem Plus von 2,52 Prozent auf 26,45 Euro viertgrößter Gewinner im prime market waren und damit nach vier Verlusttagen in Folge wieder zulegen konnten. Im Frühhandel waren die Papiere des Leiterplattenherstellers zwischenzeitlich um fast 5 Prozent eingebrochen.