Aktien Wien Schluss: Euro-Stärke belastet ATX

dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag etwas schwächer geschlossen. Der ATX fiel um 9,93 Punkte oder 0,30 Prozent auf 3.306,19 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex ungefähr auf der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3306,00 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,27 Prozent, Dax /Frankfurt -0,10 Prozent, FTSE/London - 0,02 Prozent und CAC-40 /Paris +0,49 Prozent.

Zwar wurden starke Konjunkturdaten für die Eurozone veröffentlicht, allerdings sorgte der daraus resultierende Auftrieb beim Euro für Belastung der Aktien. So hatte der Einkaufsmanagerindex für die Währungszone mit 57,5 Punkten im November den höchsten Stand seit rund sechseinhalb Jahren erreicht.

Am Nachmittag fehlten Impulse, da in den USA die Börsen wegen des Feiertags "Thanksgiving" heute geschlossen bleiben.

Bei den Einzelwerten standen Geschäftsberichte von CA Immo und SBO im Fokus. CA Immo dämmten ihre zwischenzeitlich höheren Kursverluste auf ein Minus von 0,2 Prozent ein. Der Immobilienkonzern hat in den ersten neun Monate das Konzernergebnis um 17 Prozent auf 147,6 Millionen Euro gesteigert.

Ans Ende der Kurstafel des ATX Prime sackten SBO mit einem Minus von 7,25 Prozent, dabei zeigen die vorgelegten Geschäftszahlen, dass sich der Ölfeldaufrüster auf Erfolgskurs befindet. In den ersten drei Quartalen stieg der Umsatz um 71 Prozent.

Daneben dürften die Aktien von Voestalpine von einem positiven Analystenkommentar profitiert haben. Die Aktien stiegen um 0,73 Prozent auf 48,72 Euro. Die Royal Bank of Canada (RBC) hat ihr Anlagevotum für die Aktien des Stahlriesens von auf "Outperform" und das Kursziel von 47,0 auf 55,0 Euro angehoben.

Deutliche Aufschläge gab es für die Aktien von Warimpex mit über vier Prozent. Nach mehren Verlusttagen schlossen die Aktien des Hotel- und Büroimmobilienentwickler auf einem Wochenhoch.