Aktien Wien Schluss: Dritter Gewinntag in Folge

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag erneut mit Zuwächsen geschlossen. Der ATX <AT0000999982> beendete den Tag mit einem Plus von 0,31 Prozent bei 3414,68 Punkten und verbuchte damit den dritten Gewinntag in Folge. Im Späthandel wurden die Zuwächse in Wien und an den europäischen Leitbörsen jedoch etwas eingedämmt, nachdem sich an der Wall Street der jüngste Aufwärtsschub nicht fortsetzte.

Die mit Spannung erwarteten Entscheidungen der EZB lieferten kaum sichtbare Auswirkungen. In der ersten Zinssitzung nach der Verabschiedung einer neuen geldpolitischen Strategie bekräftigten Europas Währungshüter ihren expansiven Kurs mit Zinsen auf Rekordtief und milliardenschweren Anleihenkäufen. Ein Ende des Zinstiefs im Euroraum ist nach der Sitzung des EZB-Rates weiterhin nicht in Sicht.

In der Gunst der Anleger weit oben standen in Wien erneut die Aktien der Stromversorgers Verbund mit einem Plus von 2,3 Prozent. Die Papiere des Branchenkollegen EVN <AT0000741053> schlossen nach klaren Gewinnen im Handelsverlauf nur 0,3 Prozent höher.

Unter den schwergewichteten Banken legten die Bawag <AT0000BAWAG2>-Papiere um 1,6 Prozent zu. Die Bank übernimmt den österreichischen Marktführer im Online-Brokerage, die "Hello Bank!". In Österreich betreut die Hello Bank laut Bawag rund 80 000 Kunden mit verwalteten Vermögenswerten von mehr als acht Milliarden Euro.

Klar legte die Semperit-Aktie mit plus drei Prozent zu. Beim Catering-Unternehmen Do&Co gab es ein Plus von 2,8 Prozent, und die Aktie des Leuchtenherstellers Zumtobel <AT0000837307> verteuerte sich um 2,7 Prozent.

Die Aktie des Baukonzerns Porr erreichte ein Plus von 1,2 Prozent auf 15,68 Euro. Die Analysten von Warburg Research hatten ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien des Baukonzerns bekräftigt und ihr Kursziel von 23,00 Euro beibehalten. In einem Experten-Gespräch mit der Unternehmensführung wurde der intakte mittelfristige Ausblick aufgrund der anstehenden Infrastrukturprojekte bestätigt.

Die OMV-Aktien <AT0000743059> schwächten sich um ein Prozent ab. Bei der Telekom Austria <AT0000720008> gab es ein Minus von 1,6 Prozent. Im Immobilienbereich kamen s Immo um 1,7 Prozent zurück. Uniqa verbilligten sich um 1,5 Prozent.

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