Aktien Wien Schluss: ATX verliert zu Wochenbeginn 0,94 Prozent

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit Kursverlusten geschlossen. Der ATX fiel 32,43 Punkte oder 0,94 Prozent auf 3431,67 Einheiten. Der ATX weitete seine Abschläge im Späthandel im Gleichklang mit dem europäischen Umfeld noch etwas aus. Das Geschäft zum Wochenauftakt gestaltete sich Marktteilnehmern zufolge aber sehr ruhig und erfolgte bei nur geringen Umsätzen, vor allem da die Aktienmärkte in London und New York heute geschlossen blieben. Zudem war auch die Nachrichtenlage zu den heimischen Unternehmen ausgesprochen dünn.

In den Fokus der Anleger rückten aktuelle Konjunkturnachrichten. Teure Energie hat die Verbraucherpreise in Deutschland im Mai so stark gesteigert wie seit rund neuneinhalb Jahren nicht mehr, wurde am frühen Nachmittag bekannt. Auch die Inflation in Spanien und Italien zieht weiter an.

Österreichs Wirtschaft wird in diesem Jahr um 3,4 Prozent und 2022 um 4,2 Prozent wachsen und damit Ende 2022 wieder das Vorkrisenniveau erreichen, prognostiziert die OECD. Dank anziehendem Welthandel und großzügigen Staatshilfen wird es einen Schub bei den Investitionen geben. Zugleich werden die Haushalte weniger sparen und damit den Konsum anheizen.

Zu den größten Gewinnern unter den Einzelwerten zählten Rosenbauer mit einem Kursanstieg um knapp fünf Prozent. Zumtobel konnten sich um 2,37 Prozent steigern und Palfinger legten 1,88 Prozent zu.

Aktien von Porr verbesserten sich leicht um 0,24 Prozent auf 16,80 Euro. Die Analysten von Warburg Research haben ihre Kaufempfehlung "Buy" bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 23,00 Euro wurde nach den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen unverändert belassen.

Europaweit zeigten sich Versorger auf den Verkaufslisten der Investoren. In Wien büßten EVN-Aktien 1,68 Prozent an Wert ein und Verbund schlossen um 1,25 Prozent tiefer. Der Verbund hat den Kauf des OMV-Anteils an Gas Connect Austria abgeschlossen, wie der teilstaatliche Stromkonzern am Montag mitteilte. Mit dem Gasleitungsbetreiber will der Verbund seine Wasserstoffpläne vorantreiben und sich als Player für "grünes Gas" positionieren.

Angeführt wurde die Verliererliste im prime market von Semperit mit minus 2,68 Prozent. OMV gaben um 1,68 Prozent nach und Lenzing schlossen um 2,11 Prozent schwächer.

Immofinanz gaben um 0,33 Prozent nach. Der Immo-Konzern gibt heute nach Börsenschluss noch Ergebnisse bekannt.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.