Aktien Wien Schluss: ATX mit plus 0,49 Prozent etwas fester

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag erneut Kursgewinne verbuchen können. Der heimische Leitindex ATX <AT0000999982> stieg 15,03 Punkte oder 0,49 Prozent auf 3070,82 Einheiten.

Nach dem freundlichen Wochenauftakt konnte der ATX damit seine jüngste Stabilisierung fortsetzen. Unterstützung kam am Nachmittag auch von den fester in die Woche gestarteten US-Börsen. Am Montag war die Wall Street noch feiertagsbedingt geschlossen geblieben.

Marktteilnehmer berichten aber von einem recht ruhigen Geschäftsverlauf und verwiesen auf die dünne Meldungslage. Auch der Datenkalender lieferte keine allzu starken Impulse. Die EZB veröffentlichte am Vormittag Daten zur Leistungsbilanz der Eurozone im April. Das Defizit des Vormonats weitete sich aus. In den USA sind im Mai die Verkäufe bestehender Häuser erneut gesunken.

Klar fester tendierten die heimischen Bankwerte. So zogen Raiffeisen um 1,88 Prozent an und Bawag <AT0000BAWAG2> legten 1,35 Prozent zu. Erste Group <AT0000652011> schlossen um 1,76 Prozent fester.

Über eine Mitarbeiterbeteiligungsstiftung will die Erste Group mehr Beschäftigte stärker ans Unternehmen binden und zugleich einen zusätzlichen stabilen Aktionär in ihrem Aktionärsbündnis wissen. Ermächtigt von der Hauptversammlung 2021 hat der Vorstand dahingehend beschlossen, bis zu 1.850.000 Aktien der Erste Group bis zum Höchstwert von 37 Millionen Euro (0,43 Prozent des Grundkapitals) zu erwerben, war am Vorabend bekannt geworden. Der Aufsichtsrat behandelt die Sache am Donnerstag.

Schwächer zeigten sich hingegen die heimischen Energieversorger in einem negativen europäischen Branchenumfeld. So mussten EVN <AT0000741053> einen Abschlag in Höhe von 1,41 Prozent verbuchen und die Anteilsscheine des Verbundes lagen nach schwächerem Verlauf zu Handelsschluss 0,41 Prozent im Minus.

Angeführt wurde die Verliererliste im Prime Market von Immofinanz <AT0000809058> mit minus 2,56 Prozent sowie Mayr-Melnhof <AT0000938204>, die 2,36 Prozent verloren. FACC schlossen um 2,17 Prozent tiefer.

Die Anteilsscheine von AT&S konnten mit plus 3,69 Prozent an die deutlichen Vortagesgewinne anknüpfen. Die Titel des Leiterplattenherstellers waren zu Wochenbeginn nach einer Erhöhung der Umsatzprognose um sieben Prozent höher aus dem Handel gegangen.

Aktien des Flughafen Wien zeigten sich unverändert zum Vortag bei 32,70 Euro. Die Analysten der Erste Group haben ihre Einstufung von "Hold" auf "Accumulate" und das Kursziel von 29,3 auf 36,5 Euro angehoben.

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