Aktien Wien Schluss: ATX kaum verändert

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag nach festerem Verlauf mit gut behaupteter Tendenz geschlossen. Der ATX stieg zu Handelsschluss marginal um 0,69 Punkte oder 0,02 Prozent auf 2.942,44 Einheiten. Das internationale Umfeld zeigte sich hingegen im Minus. Marktbeobachter verwiesen auf die Verschlimmerung der Corona-Pandemie und weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft.

In Wien standen zu Wochenbeginn die Aktien der CA Immo mit einem Kurssprung um 14,61 Prozent auf 35,30 Euro im Fokus. Der US-Finanzinvestor Starwood Capital will den Zugriff auf den Wiener Büroimmobilienkonzern verstärken. Der Großaktionär, der in den vergangenen Wochen seinen Anteil nach eigenen Angaben bis auf 29,99 Prozent aufgestockt hatte, hat am Freitagabend ein Übernahmeangebot für die übrigen Aktien über 34,44 Euro je Papier angekündigt.

In Windschatten der CA Immo waren auch andere Immo-Werte gut nachgefragt und zogen zum Teil deutlich an. So schlossen S Immo um knapp vier Prozent höher und Immofinanz gingen 3,17 Prozent fester aus der Sitzung.

Bei den Bankwerten mussten Erste Group ein Minus von 1,03 Prozent verdauen und Raiffeisen gaben um 0,90 Prozent nach. Bawag schlossen 0,72 Prozent tiefer bei 38,64 Euro. Die Analysten der Credit Suisse bewerten die Aktien der Bawag aktuell mit dem Anlagevotum "Outperform". Als Kursziel wurden 45,00 Euro genannt.

Keine klare Richtung fanden die Versorger. Während Verbund nach den zuletzt deutlichen Aufschlägen um 3,77 Prozent nach unten korrigierten, konnten EVN mit plus 2,30 Prozent an die jüngsten Zugewinne anknüpfen.

Andritz gewannen um 0,57 Prozent auf 38,78 Euro. Die Analysten der Erste Group haben ihr Anlagevotum von bisher "Accumulate" auf nunmehr "Buy" nach oben gesetzt. Das Kursziel wurde von 35,2 auf 46,3 Euro erhöht.

Datenseitig blieb es zu Wochenbeginn ruhig. Der Beginn der Corona-Impfungen hat die Anlegerstimmung im Euroraum weiter beflügelt. Der vom Beratungsunternehmen Sentix erhobene Konjunkturindikator stieg im Januar den zweiten Monat in Folge und erreichte den höchsten Stand seit Februar 2020.