Aktien Wien Schluss: ATX gewinnt 1,1 Prozent - Erste setzt Rally fort

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse ist am Montag mit Gewinnen in die Woche gestartet. Der Leitindex ATX <AT0000999982> beendete den Handel mit einem Plus von 1,08 Prozent auf 3923,78 Punkten. Der breiter gefasste ATX Prime stieg um 1,03 Prozent auf 1972,91 Zähler. An anderen Börsen in Europa gab es zum Wochenstart kaum Bewegung.

Viele Marktteilnehmer dürften nach den jüngsten Kursgewinnen nun vorerst abwarten, hieß es. Der am Vormittag gemeldete sentix-Index der Konjunkturstimmung in der Eurozone war zwar überraschend gut ausgefallen, wirkte sich aber nicht merklich an den Börsen aus.

Die mit Abstand meist gehandelten Aktien in Wien waren die Titel der Erste Group <AT0000652011>. Die Erste-Aktie legte bei hohem Volumen 1,67 Prozent zu. Erste-Titel hatten schon am Freitag rund 5 Prozent zugelegt, nachdem der Ausstieg der spanischen Großbank Caixa aus dem Bankkonzern bekannt gegeben wurde. Mit dem Caixa-Ausstieg dürfte das Syndikat der Kernaktionäre die Sperrminorität an der Erste verloren haben.

Gute Nachfrage gab es auch in Voestalpine <AT0000937503> (plus 3,24 Prozent) sowie in den beiden Versorger-Titeln Verbund (plus 3,05 Prozent) und EVN <AT0000741053> (plus 2,22 Prozent). Die größten Gewinner waren AMAG mit einem Plus von 5,06 Prozent.

Aktien der Raiffeisen Bank International <AT0000606306> (RBI) fielen trotz einem positiven Analystenkommentar um 0,55 Prozent auf 28,78 Euro. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihre Gewinnprognosen für die RBI in Reaktion auf die gemeldeten Quartalszahlen der Bank erhöht und ihr Kursziel von 24 auf 27 Euro erhöht. Die Empfehlung "hold" wurde gleichzeitig bestätigt.

Andritz <AT0000730007>-Aktien konnten sich nach dem jüngsten Kurseinbruch stabilisieren und schlossen mit einem kleinen Minus von 0,17 Prozent bei 46,80 Euro. Am Freitag hatten die Titel des Anlagenbauers mit Verlusten von über sieben Prozent auf die gemeldeten Zahlen reagiert. Nach Einschätzung der Erste-Analysten ist dieses Minus fundamental nicht erklärbar. Auch die Analysten von Baader haben ihr Kursziel von 57 Euro und ihre Kaufempfehlung für die Aktie in Reaktion auf die gemeldeten Quartalszahlen bestätigt.

Größere Abgaben gab es in der Semperit Holding, die Aktie gab 3,88 Prozent nach. Die größten Verlierer waren Marinomed mit einem Minus von 4,76 Prozent.

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