Aktien Osteuropa Schluss: Verluste - Taiwan-Konflikt macht Anleger nervös

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Osteuropa haben am Dienstag mit Verlusten geschlossen. Weltweit sorgte der Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in Taiwan für Unruhe an den Aktienmärkten. China hatte den USA für den Fall eines Besuchs Pelosis mit Konsequenzen gedroht.

An der Prager Börse gab der Leitindex PX <XC0009698371> um 0,33 Prozent nach auf 1202,96 Punkte und weitete damit seine deutlichen Vortagesverluste aus. Die schwer gewichteten Aktien des Energiekonzerns CEZ <CZ0005112300> gingen prozentual unverändert aus dem Handel. Während die Aktien der in Prag gelisteten österreichischen Erste Group <AT0000652011> 0,3 Prozent verloren und die Anteile der Moneta Money Bank 0,6 Prozent nachgaben, legten die Papiere der Komercni Banka <CZ0008019106> um 1,0 Prozent zu.

Der ungarische Leitindex Bux <XC0009655090> fiel um 0,2 Prozent auf 42 182,66 Punkte. Unter den wichtigsten Werten legten nur die Titel des Pharmaherstellers Richter Gedeon <HU0000123096> zu. Sie gewannen 0,7 Prozent. Die Anteilsscheine der OTP Bank <HU0000061726> büßten 0,4 Prozent und die der Mineralölgesellschaft MOL <HU0000068952> 0,8 Prozent ein.

An der Warschauer Börse ging es kräftiger abwärts als in Tschechien und Ungarn. Der Wig-20 <PL9999999375> sackte um 1,32 Prozent auf 1713,61 Zähler ab. Der breiter gefasste WIG verlor 1,05 Prozent auf 54 767,20 Zähler. Unter den großen Werten gaben die Anteile des Modeunternehmens CCC um 5,2 Prozent nach. Die Titel des Bergbauunternehmens KGHM verloren 4,6 Prozent. CD Projekt gingen 4,3 Prozent tiefer aus dem Handel.

In Moskau büßte der russische RTS-Index <RU000A0JPEB3> 1,99 Prozent auf 1116,12 Punkte ein.

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