Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich - Moskau fest

dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die osteuropäischen Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während der Leitindex in Prag nachgab, legte der Budapester Bux moderat zu. In Warschau trat das Börsenbarometer WIG-30 auf der Stelle. Somit konnte sich nur der ungarische Aktienmarkt der Aufwärtstendenz an den europäischen Leitbörsen anschließen.

In Warschau blieb der Wig-30 prozentual unverändert bei 2898,88 Punkten. Der breiter gefasste Wig stieg marginal um 0,02 Prozent auf 64 973,76 Punkte. Der tschechische PX verlor 0,64 Prozent auf 1022,27 Zähler. In Budapest legte der Bux um 0,50 Prozent auf 38 092,26 Punkte zu. Hier stützten die Papiere des Schwergewichts MTelekom mit einem Kursplus von 1,24 Prozent. In Moskau stieg der RTS-Interfax-Index um 1,05 Prozent auf 1095,84 Punkten.

In Warschau gerieten Bankwerte in der Verlustzone. So fielen PKO Bank um 0,60 Prozent und Bank Pekao verloren 0,39 Prozent. Bank Zachodni WBK gaben um 1,49 Prozent deutlicher nach. Alle drei Werte hatten am Vortag noch deutliche Kursgewinne verzeichnet. Die beiden Versorger Enea und Energa rutschten um 2,24 beziehungsweise 2,64 Prozent ab.

Auch in Prag gaben einige Bankaktien nach. So gingen Erste Group 0,72 Prozent und Komercni Banka 2,16 Prozent schwächer aus dem Handel. Für die Papiere der Moneta Money Bank ging es hingegen um 0,85 Prozent nach oben. Anteilscheine des Glücksspielkonzerns Fortuna schlossen nach Zahlen für die ersten sechs Monate 0,34 Prozent schwächer.