Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich - Fusionsgespräche beflügeln Avast

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Mittel-und Osteuropa haben am Donnerstag erneut keine gemeinsame Richtung gefunden.

Größere Kursbewegungen gab es an der tschechischen Börse, wo die schwer gewichteten Wertpapiere von Avast zweitnotiert sind und um fast 17 Prozent nach oben sprangen. Der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> selbst ging mit einem Plus von 3,29 Prozent bei 1197,16 Punkten aus dem Handel. Der Virenschutz-Anbieter Avast und NortonLifeLock befinden sich in bereits fortgeschrittenen Fusionsverhandlungen.

An der Warschauer Börse schloss der polnische Leitindex Wig 20 mit einem Minus von 0,36 Prozent bei 2260,49 Punkten. Der breiter gefasste Wig verlor 0,50 Prozent auf 67 292,59 Zähler.

Nach den Gewinnen am Vortag verzeichneten polnische Bankentitel mehrheitlich Abgaben. Pekao und Alior verloren jeweils mehr als ein Prozent, Santander <ES0113900J37> Bank Polska sanken um 0,94 Prozent. Dagegen stiegen PKO um 0,78 Prozent. Hinab ging es bei den Öltiteln von Tauron <PLTAURN00011> (minus 1,25 Prozent) und Lotos (minus 1,18 Prozent). Auch an anderen Börsen in Europa fanden sich am Donnerstag Ölwerte unter den Verlierern.

Die Börse in Budapest verzeichnete klare Gewinne: Der ungarische Leitindex Bux schloss 1,05 Prozent höher bei 47 677,82 Punkten. Kursaufschläge von 1,48 Prozent verzeichneten die Wertpapiere der OTP Bank <HU0000061726>. Gedeon Richter verteuerten sich um knapp zwei Prozent. MTelekom <HU0000073507> kamen auf plus 0,71 Prozent. Dagegen verloren Mol 0,50 Prozent.

In Moskau sank der russische RTS-Index <RU000A0JPEB3> um 0,84 Prozent auf 1612,08 Punkte.

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