Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während an der Börse in Moskau und Budapest Gewinne verzeichnet wurden, kam der Aktienmarkt in Warschau kaum vom Fleck. Die Prager Börse beendete den Handel schwach.

In Moskau gewann der RTS-Index 0,80 Prozent auf 1177,24 Punkte. In Budapest legte der Leitindex Bux <XC0009655090> um 0,41 Prozent auf 35 452,21 Punkte zu. Unter den Schwergewichten bauten die Aktien der OTP Bank <HU0000061726> ihre Vortagesgewinne um 2,4 Prozent aus. Die Aktien der Ölgesellschaft Mol <HU0000068952> verloren 1,2 Prozent und die Papiere des Pharmaunternehmens Richter Gedeon <HU0000123096> gaben um 0,9 Prozent nach. Die Aktien des IT-Unternehmens 4IG sprangen bei erhöhten Umsätzen um 7,6 Prozent hoch.

Der Warschauer Leitindex WIG-20 kam nach deutlichen Vortagesgewinnen mit plus 0,07 Prozent auf 1640,18 Einheiten am Dienstag kaum vom Fleck. Der breiter gefasste Wig gewann 0,17 Prozent auf 45 949,97 Zähler. Spitzenwert im WIG-20 waren die Aktien des Textilhändlers LPP mit plus 4,3 Prozent. Mit einem Plus von 2,2 Prozent zählten zudem die Anteilscheine von KGHM zu den Tagesgewinnern und knüpften damit an ihren Kurssprung von 11 Prozent am Montag an. Die Papiere der Ölgesellschaft PKN Orlen gaben nach einem Vortagesgewinn von mehr als 6 Prozent nun 1,0 Prozent ab.

In Prag verlor der Leitindex PX <XC0009698371> 1,11 Prozent auf 868,92 Punkte. Belastet wurde der Index von den Finanz- und Versicherungswerten. Komercni Banka <CZ0008019106> etwa büßten 1,6 Prozent ein und Moneta Banka 2,3 Prozent.