Aktien Osteuropa Schluss: Wieder tiefrot

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Nach der Erholung vom Freitag sind die großen osteuropäischen Aktienmärkte am Montag wieder deutlich abgesackt. Die Nervosität der Anleger ist wegen der nicht abschätzbaren Folgen durch die Coronavirus-Pandemie unverändert hoch. Der Moskauer Leitindex RTSI <RU000A0JPEB3> fiel um 2,5 Prozent auf 966,93 Punkte.

An der Warschauer Börse fiel der Wig-30 <PL9999999375> um 2,14 Prozent auf 1554,78 Punkte. Der breiter gefasste WIG sank um 2,31 Prozent auf 37 738,36 Punkte. Die Titel des Indexschwergewichtes PKO Bank büßten 8,5 Prozent an Wert ein. Beim Branchenkollegen Bank Pekao gab es einen Abschlag von 12,4 Prozent. Klar zulegen konnten hingegen die Titel des führenden polnischen Ölunternehmens PKN Orlen mit einem Zuwachs von 5,1 Prozent. Die Titel des Telekomunternehmens Orange Polska zogen gar um 10,3 Prozent an.

Der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> brach um 7,76 Prozent auf 761,12 Punkte ein. Komercni Banka sackten um 10 Prozent ab. Moneta Money Bank knickten um 9,7 Prozent ein. Im Energiebereich fielen CEZ um 4,5 Prozent.

In Budapest rutschte der Leitindex Bux um 5,51 Prozent auf 32 304,48 Punkte ab. Die Aktionäre von MOL mussten ein Minus von 7 Prozent hinnehmen. Die Papiere der OTP Bank brachen um 7,3 Prozent ein und die Pharmaaktie Gedeon Richter schwächte sich um 4,4 Prozent ab. MTelekom verteuert sich hingegen um 4,5 Prozent.