Aktien Osteuropa Schluss: Stabilisierung setzt sich fort

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben am Freitag an ihre Vortageserholung angeknüpft und sind überwiegend deutlich fester ins Wochenende gegangen. Auch international setzte nach der jüngsten massiven Talfahrt eine Stabilisierung ein. Die Unsicherheit der Anleger geht wegen der nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen durch die Coronavirus-Pandemie aber weiter. Der Moskauer Leitindex RTSI <RU000A0JPEB3> stieg um 2,39 Prozent auf 924,22 Punkte.

An der Warschauer Börse legte der Wig-30 <PL9999999375> um 0,30 Prozent auf 1717,18 Punkte zu. Der breiter gefasste Wig zeigte sich mit minus 0,01 Prozent auf 41 039,36 Punkte nahezu unverändert. Unter den Schwergewichten gingen die Aktien der größten polnischen Bank PKO mit plus 5,3 Prozent ins Wochenende. Bei der Bank Pekao gab es einen Zuwachs von 7,2 Prozent. Die Aktien des führenden polnischen Ölunternehmens PKN Orlen legten um 4,1 Prozent zu.

Der Prager Leitindex PX <XC0009698371> gewann 4,18 Prozent auf 738,8 Punkte. Unter den schwergewichteten Banken konnten sich die Aktionäre der Erste Group <AT0000652011> über ein Kursplus in Höhe von 2,55 Prozent freuen. Komercni Banka <CZ0008019106> gewannen 4,09 Prozent und Moneta Money Bank legten um 0,2 Prozent zu. Im Energiebereich gewannen CEZ <CZ0005112300>-Anteilscheine 3,45 Prozent.

In Budapest kletterte der Leitindex Bux um 4,97 Prozent auf 30 959,94 Punkte nach oben. Die Titel des Ölunternehmens Mol <HU0000068952> legten um 13,4 Prozent. Die Aktionäre der OTP Bank <HU0000061726> konnten ein Plus in Höhe von 5,2 Prozent verbuchen. Die Pharmaaktie Gedeon Richter ging mit minus 0,18 Prozent ins Wochenende. MTelekom <HU0000073507> schlossen unverändert.