Aktien Osteuropa Schluss: Schwache Banken belasten

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) -Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Freitag schwächer geschlossen. Unter den Verlierern fanden sich in der ganzen Region zum Wochenschluss Bankenwerte. Die am Freitag gemeldeten Bilanzen mehrerer großer US-Banken waren durchwachsen ausgefallen und drückten allgemein auf die Branchenstimmung. Während das Ergebnis von Bank of America US0605051046 zwar positiv überraschte, sorgten JPMorgan US46625H1005 und Wells Fargo US9497461015 für eine Enttäuschung.

Auch den tschechischen PX XC0009698371 drückten vor allem Bankenwerte ins Minus, er beendete den Tag mit einem in der Region vergleichsweise deutlichen Abschlag von 1,16 Prozent bei 1 269,95 Punkten. Aktien der Erste Group AT0000652011 sackten um 2,9 Prozent ab. Komercni Banka CZ0008019106 gaben 1,9 Prozent nach und Moneta Money Bank verloren 0,7 Prozent.

Der ungarische Bux XC0009655090 schloss knapp behauptet mit einem Minus von 0,12 Prozent auf 46 097,83 Punkte. Unter den Schwergewichten gaben Aktien der OTP Bank HU0000061726 0,6 Prozent nach. Zu den Gewinnern gehörten dagegen die Titel des Pharmakonzerns Richter, sie legten um 0,8 Prozent zu.

In Warschau verlor der Wig 20 PL9999999375 0,38 Prozent auf 1923,44 Punkte. Der breiter gefasste Wig fiel um 0,30 Prozent auf 61 565,83 Zähler. Mit größeren Abgaben fielen die Anteile am Ölkonzern PKN auf, sie verloren 1,0 Prozent. Die Papiere der Bank PKO gaben um 0,7 Prozent nach.

Leicht nach unten ging es auch in Moskau. Der russische RTS-Index RU000A0JPEB3 verlor 0,55 Prozent auf 1010,40 Punkte.