Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitliche Gewinne - Nur Moskau schwächer

dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch überwiegend mit positiven Vorzeichen geschlossen. Vor allem in Prag und Budapest waren klare Kursgewinne zu verzeichnen. Einzig in Moskau ging der Handel leichter zu Ende: Der RTS-Interfax-Index büßte dort 0,79 Prozent auf 1118,13 Punkte ein. Er schloss so auch den fünften Tag in Folge im Minus.

Die regional größten Gewinne gab es in Prag, wo der PX um 1,20 Prozent auf 1064,10 Punkte stieg. Stützend wirkten dabei unter anderem Kursgewinne im Bankensektor: Erste Group zogen um mehr als 2 Prozent an und Komercni Banka rückten um 1,36 Prozent vor. Spitzenreiter im Leitindex waren aber die fast 4 Prozent festeren Titel des Tabakkonzerns Philip Morris . Die Anteilsscheine von O2 Czech Republic knüpften außerdem mit plus 1,31 Prozent an ihre Kursgewinne vom Vortag an. Titel des Medienkonzerns CETV dagegen sackten Tags nach der Zahlenvorlage um 2 Prozent ab und waren so das Schlusslicht.

Auch in Budapest ging der Handel mit deutlichen Aufschlägen zu Ende. Der Bux stieg dort um 1,09 Prozent auf 39 840,92 Zähler. Die Schwergewichte des Leitindex zeigten sich mehrheitlich mit Aufschlägen. Die Aktien des Ölkonzerns MOL etwa gewannen 1,79 Prozent, während sich die Wertpapiere des Pharmakonzerns Gedeon Richter um 1,44 Prozent verbesserten. OTP Bank gingen außerdem mit plus 0,83 Prozent aus dem Handel. MTelekom verloren dagegen 0,42 Prozent.

Der Warschauer WIG-30 ging derweil mit einem knappen Plus von 0,20 Prozent und 2817,50 Punkten immerhin gut behauptet aus dem Handel. Der breiter gefasste Wig gewann 0,22 Prozent auf 63 158,16 Zähler hinzu. Aktien der Alior Bank erholten sich um annähernd 2 Prozent von ihrem fast 4-prozentigen Kursrutsch vom Vortag. Unter weiteren Finanzwerten war die Tendenz mit Verlusten bei Bank Zachodni aber Gewinnen bei der PKO Bank nicht eindeutig. Außerhalb des Bankensektors stiegen die Anteilsscheine des Mineralölkonzerns PGNiG um etwas mehr als 2 Prozent.