Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitlich tiefer - Moskauer Börse weiter aufwärts

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Mittwoch mehrheitlich tiefer geschlossen. Aufschläge gab es allerdings an der Moskauer Börse, wo der RTS-Index <RU000A0JPEB3> um 0,69 Prozent auf 1766,67 Punkte zulegte.

Schwache Konjunkturdaten aus China dürften am heutigen Handelstag den Ton angegeben haben. Wie das Pekinger Statistikamt mitteilte, wuchsen die Umsätze im Einzelhandel nur noch um 2,5 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Industrieproduktion legte um 5,3 Prozent zu. Beide Werte blieben hinter den Erwartungen von Analysten zurück.

Daten aus den USA fielen gemischt aus. So stieg der Empire-State-Index im September zum Vormonat um 16 Punkte auf 34,3 Punkte stärker als erwartet. Allerdings hinkten Zahlen aus der US-Industrieproduktion den Erwartungen hinterher.

Der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> schloss mit Abgaben von 0,24 Prozent bei 1295,16 Punkten. Die deutlichsten Abschläge verzeichneten die Titel des Spirituosenherstellers Stock, die um mehr als zwei Prozent nachgaben. Dahinter reihten sich im Verliererfeld die schwer gewichteten Titel von Avast mit minus 0,95 Prozent ein. Am anderen Ende der Kurstafel legten CEZ <CZ0005112300> um 1,16 Prozent zu.

An der Börse in Budapest schloss der ungarische Leitindex Bux <XC0009655090> mit einem Abschlag von 0,14 Prozent bei 52 317,91 Punkten. Von anziehenden Rohölpreisen profitierten die Aktien von Mol <HU0000068952>. Sie stiegen um zwei Prozent. Unter den übrigen schwer gewichteten Titeln verzeichneten Gedeon Richter die größten Kursverluste mit minus 1,34 Prozent.

In Warschau schloss der polnische Leitindex Wig-20 <PL9999999375> 0,87 Prozent tiefer bei 2355,23 Punkten. Der breiter gefasste Wig sank um 0,46 Prozent auf 71 711,50 Zähler. Die schwer gewichteten Titel der Pko Bank verloren 2,17 Prozent und Pkn Orlen sanken um 1,49 Prozent. Mit einem großen Aufschlag von 6,52 Prozent gingen unterdessen Mercator aus dem Handel. JSW verteuerten sich um 4,50 Prozent.

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