Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitlich schwächer

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Leitbörsen in Mittel- und Osteuropa sind am Donnerstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während es an den Börsen in Ungarn und Tschechien nach unten ging, legten die Märkte in Polen und Russland zu.

So schloss in Warschau der polnische Leitindex Wig-20 <PL9999999375> mit einem Kursplus von 1,95 Prozent bei 1954,92 Punkten. Der marktbreite Wig stieg um 1,83 Prozent auf 57 790,50 Zähler. Nach den Abgaben am Vortag erholten sich die Wertpapiere von Allegro mit plus 5,30 Prozent. Gefragt waren zudem Bankentitel, allen voran Aktien von der Santander <ES0113900J37> Bank Polska, die um 3,71 Prozent zulegten. PKO Bank Polski stiegen um 2,28 Prozent und Pekao um 3,09 Prozent.

An der Moskauer Börse schloss der RTS-Index <RU000A0JPEB3> mit einem Kursplus von 0,90 Prozent bei 1461,33 Punkten.

Der ungarische Bux <XC0009655090> fiel dagegen um 0,62 Prozent auf 43 676.69 Punkte. Die größten Kursverlierer unter den Schwergewichten waren Aktien des Ölkonzerns Mol <HU0000068952> (minus 3,23 Prozent). Schwächer gingen auch Gedeon Richter mit minus 0,81 Prozent aus dem Handel. Dagegen stiegen OTP-Bank-Titel um knapp ein Prozent. MTelekom <HU0000073507> gewannen 1,25 Prozent.

Die Börse in Prag gab ebenfalls nach. Der PX <XC0009698371> verlor 0,51 Prozent auf 1055,23 Einheiten. Unter Druck standen dort Finanztitel: Die größten Kursverluste verzeichneten die Prager Notierungen von Erste Group <AT0000652011> (minus 2,59 Prozent). Moneta Money Bank büßten 1,18 Prozent ein und Komercni 0,74 Prozent.