Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitlich im Minus

dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Überwiegend mit Verlusten sind die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte am Mittwoch aus dem Handel gegangen. Lediglich die tschechische Börse schloss gut behauptet.

In Moskau sank der russische RTS-Interfax-Index um 0,10 Prozent auf 1002,83 Punkte.

In Budapest verlor der Leitindex BUX 0,49 Prozent auf 35 470,71 Punkte. Belastet wurde der BUX erneut von den Verlusten der schwer gewichteten MOL , die 0,96 Prozent einbüßten. Bereits am Vortag hatten sich MOL um knapp zwei Prozent verbilligt. Ein sattes Plus von 16,67 Prozent verzeichneten die Aktien von Nordtelekom. Sie waren damit der mit Abstand stärkste Wert im BUX. Gefolgt wurden sie von den Anteilsscheinen von Opimus, die sich um 6,3 Prozent verteuerten.

In Warschau ging es für den WIG-30 um 0,93 Prozent auf 2690,17 Punkte abwärts. Der breiter gefasste WIG fiel um 0,81 Prozent auf 61 411,73 Punkte. Unter den Einzelwerten stiegen die Aktien des Versicherers Asseco um 1,11 Prozent und waren damit Spitzenreiter im WIG-30. Am schwächeren Ende standen die Papiere der Bank Millennium, die um 5,29 Prozent abrutschten. Auch andere Bankwerte wie Alior Bank (minus 1,01 Prozent) und mBank (minus 2,52 Prozent) zeigten sich in schlechter Verfassung. Schlusslicht waren die Aktien des Chemiekonzerns Grupa Azoty mit einem kräftigen Minus von 8,66 Prozent.

In Prag rückte der Leitindex PX um 0,13 Prozent auf 977,22 Punkte vor. Bei den Einzelwerten standen erneut CEZ mit einem Verlust von 0,47 Prozent im Fokus. Die tschechische Polizei überprüft eine verdächtige Transaktion des staatlichen Energiekonzerns aus dem Jahr 2009 im Zusammenhang mit dem Verdacht der Bestechung albanischer Politiker und Beamter. Die Anteilsscheine der Moneta Money Bank sanken um 1,18 Prozent, jene des Medienkonzerns CETV fielen um 2,63 Prozent.