Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitlich Gewinne - Warschau schwach

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) -Die Börsen in Mittel- und Osteuropa sind am Mittwoch mehrheitlich höher aus dem Handel gegangen. Auch das internationale Umfeld zeigte sich zur Wochenmitte mit Zugewinnen.

An der Warschauer Börse ging es für den Wig-20 PL9999999375 um 1,20 Prozent auf 1914,74 Zähler abwärts. Der marktbreite Wig verlor 1,11 Prozent auf 61 279,52 Punkte. Unter Druck kamen Finanztitel: Die Aktien von PKO Bank Polski sanken um 1,6 Prozent und die von Pekao um 0,8 Prozent. Sanatander Bank Polska büßten 1,9 Prozent ein. Die Titel des Versicherers PZU verbilligten sich um moderatere 0,3 Prozent.

Sehr schwach waren überdies die Wertpapiere von LPP, die um 8,7 Prozent nachgaben. Die Anteile des Einzelhändlers hatten am Vortag noch 6,8 Prozent gewonnen. Die am Vortag ebenfalls gesuchten Anteilsscheine an CD Projekt verbilligten sich um 1,7 Prozent.

Mit Blick auf die Konjunktur hoben die Experten der Bank Erste Group AT0000652011 in einem Tageskommentar unter anderem die rückläufige Inflation in Tschechien hervor. Gegenüber dem Vorjahr lag sie im Dezember überraschend bei 15,8 Prozent und damit unter dem Niveau vom November.

Der PX XC0009698371 in Prag schloss mit einem leichten Plus von 0,13 Prozent bei 1271,30 Zählern. Unter den wichtigsten Werten im tschechischen Leitindex stiegen VIG um 2,6 Prozent. Die Aktien der Erste Group konnten im Finanzsektor ebenfalls Aufschläge verzeichnen und legten um 0,3 Prozent zu. Dagegen gaben Komercni Banka CZ0008019106 um 1,3 Prozent nach.

Der Bux XC0009655090 in Budapest schloss am Mittwoch mit plus 0,51 Prozent bei 46 277,27 Punkten. Unter den ungarischen Schwergewichten verteuerten sich die Aktien des Mineralölkonzerns Mol HU0000068952 um 0,8 Prozent und OTP Bank HU0000061726 um 0,9 Prozent. Dagegen verloren Gedeon Richter 0,2 Prozent.

Der russische RTS RU000A0JPEB3 in Moskau ging zur Wochenmitte mit deutlichen Gewinnen aus dem Handel. Er schloss 2,88 Prozent höher bei 1002,62 Zählern.