Aktien Osteuropa Schluss: Leichte Kursverluste in Warschau und Budapest

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Nach einem schwachen Wochenauftakt waren an den Aktienmärkten bis zur Wochenmitte einheitlich Gewinne zu beobachten gewesen. Am Donnerstag standen unterschiedliche Vorzeichen vor den wichtigsten Indizes der Region, nicht zuletzt deswegen, weil die US-Aktienbarometer zuletzt auf der Stelle traten.

Im Fokus stand am Berichtstag die Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). In der ersten Zinssitzung nach der Verabschiedung einer neuen geldpolitischen Strategie bekräftigten Europas Währungshüter ihren expansiven Kurs mit Zinsen auf Rekordtief und milliardenschweren Anleihenkäufen. Unterdessen hat sich die Stimmung der Konsumenten im Euroraum im Juli überraschend eingetrübt.

An der Warschauer Börse gab der Wig-20 <PL9999999375> um 0,54 Prozent auf 2229,86 Punkte nach. Der breite gefasste Wig verlor 0,32 Prozent auf 67 882,41 Zähler. Unter Druck gerieten Werte aus der Bankenbranche. So büßten PKO 1,50 Prozent ein. Pekao sanken um 1,89 Prozent und Santander Bank Polska um 2,67 Prozent.

Auch in Budapest verbuchte der Bux einen Abschlag, dieser belief sich auf 0,26 Prozent auf 47 756,88 Punkte. OTP Bank <HU0000061726> verloren 0,50 Prozent. Gedeon Richter büßten 1,69 Prozent ein. Dagegen stiegen Mol um 1,36 Prozent.

Der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> ging hingegen um 0,35 Prozent höher bei 1192,24 Punkten aus dem Handel. Avast und CEZ <CZ0005112300> schlossen als schwer gewichtete Index-Titel mit Zugewinnen von 0,58 beziehungsweise 0,34 Prozent. Die Prager Notierungen von Erste Group <AT0000652011> verloren dagegen 0,17 Prozent.

In Moskau wurden erneut Kursaufschläge verbucht. Der russische RTS-Index <RU000A0JPEB3> stieg um 0,86 Prozent auf 1599,74 Punkte.

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