Aktien Osteuropa Schluss: Erneut schwächer, aber Prag im Plus

dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas Börsen haben auch zur Wochenmitte überwiegend schwächer geschlossen. An Europas Leitbörsen ging es dagegen nach oben, wobei ein schwächerer Euro den Handel stützte.

In Russland notierte der Moskauer RTS-Interfax-Index mit minus 0,03 Prozent auf 1126,94 Punkten nur wenig verändert.

An der Warschauer Börse gab der Wig-30 um 0,22 Prozent auf 2822,61 Punkte nach. Der breiter gefasste Wig verlor 0,20 Prozent auf 63 573,49 Zähler. Unternehmensnachrichten waren Mangelware. Die Aktien des Schuhhändlers CCC erholten sich nach ihrem gestrigen Kursminus von 2,87 Prozent auf plus 3,38 Prozent. Die Titel des Bekleidungsunternehmens LPP setzten dagegen ihren negativen Trend mit minus 1,10 Prozent fort. Auch die Aktien der mBank weiteten ihre Vortagesverluste aus. Die Wertpapiere der Bank Zachodni WBK stabilisierten sich hingegen etwas nach ihrem jüngsten Minus. Klare Gewinner waren die Aktien des Chemiekonzerns Grupa Azoty mit plus 3,66 Prozent.

Nach ihrem kräftigen Verlust am Vortag schloss die Budapester Börse abermals schwächer. Der ungarische Leitindex Bux verlor 0,20 Prozent auf 37 244,30 Zähler. Die Wertpapiere der OTP Bank sanken um weitere 0,62 Prozent. Die Aktien von MOL legten dagegen um 0,69 Prozent zu. MTelekom gewannen 0,42 Prozent. Mit einem Kursverlust von 1,06 Prozent beendeten die Pharma-Titel von Richter Gedeon den Handel.

Die Prager Börse verbuchte leichte Gewinne. Der tschechische Leitindex PX verbesserte sich um 0,11 Prozent auf 1043,68 Punkte. Im Fokus stand der Zinsentscheid der tschechischen Notenbank (CNB). Sie ließ den Leitzins unverändert bei 0,25 Prozent, obwohl einige Analysten eine weitere Anhebung nach der Sitzung des CNB-Rates nicht ausgeschlossen hatten. Bankenwerte notierten nach dem Zinsentscheid in der Verlustzone.

Nachdem Moneta Money Bank und Komercni Banka schon am Vortag 0,70 und 0,49 Prozent abgegeben hatten, schlossen sie nun mit 0,58 und 1,38 Prozent im Minus. Erste Group verschlechterten sich um 0,98 Prozent. Dagegen konnten die Wertpapiere des Energieversorgers CEZ mit einem klaren Plus von 2,05 Prozent den Handel beenden.