Aktien Osteuropa Schluss: Durch die Bank Verluste

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Börsen haben am Donnerstag einheitlich mit Verlusten geschlossen.

Insbesondere in Polen ging es klar bergab: Der Wig 20 der Warschauer Börse gab um 1,22 Prozent auf 1876,85 Punkte nach. Der breiter gefasste Wig verlor 1,11 Prozent auf 56 448,66 Zähler.

Nach der Zahlenvorlage des Bergbaukonzerns rückten die Aktien von KGHM in den Fokus. Sie verloren 4,58 Prozent. "Die Zahlen fielen den Erwartungen entsprechend aus und bargen demnach keine positiven Überraschungen", kommentierten die Experten von Erste Group. Auch der Medienkonzern Cyfrowy Polsat hatte seine Bücher geöffnet. Dessen Anteilscheine stiegen allerdings um 3,50 Prozent.

Größere Kursausschläge gab es unter den weiteren Werten bei CD Projekt: Die Aktien der Videospiele-Schmiede gaben um 4,15 Prozent nach. Dagegen legten Alior Bank um 4,27 Prozent zu. 3,01 Prozent tiefer schlossen indes Allegro.

Der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> ging mit minus 0,63 Prozent bei 1083,37 Punkten aus dem Handel. Die schwer gewichtete Prager Notierung von Erste Group belastete ihn mit einem Minus von zwei Prozent. Avast gaben um 1,66 Prozent nach.

An der Budapester Börse schloss der ungarische Leitindex Bux <XC0009655090> 0,27 Prozent tiefer bei 44 168,81 Punkten. Die größten Kursverluste verzeichneten unter den schwer gewichteten Titeln jene von OTP: Sie verloren 0,80 Prozent. Mol <HU0000068952> legten dagegen um 0,73 Prozent zu. Bekannt wurde zuletzt, dass der Erdölkonzern in der Slowakei 16 Tankstellen von Lukoil <RU0009024277> übernehmen wird.

In Moskau ging es am Donnerstag klar hinab: Der RTS-Index <RU000A0JPEB3> sank um 1,39 Prozent auf 1417,16 Punkte.