Aktien Osteuropa Schluss: Börsen einheitlich fester

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die osteuropäischen Leitbörsen sind am Montag einheitlich im Plus aus dem Handel gegangen. Marktbeobachter verwiesen auf eine allgemein positive Stimmung an den internationalen Aktienmärkten, die von Moskau bis Prag die Kurse stützte. Die Anleger setzten zu Wochenbeginn weiter auf eine wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise.

Die Börse in Prag zeigte sich klar im Plus. Der PX <XC0009698371> verbesserte sich um 1,05 Prozent auf 1071,51 Einheiten. Steigende Kurse gab es - wie europaweit - im Bankensektor: Die Aktien von Komercni Banka <CZ0008019106>, Moneta Money Bank und der Erste Group <AT0000652011> verbuchten Aufschläge zwischen 1,2 und 1,6 Prozent.

Der ungarische Bux <XC0009655090> gewann nach einer schwachen Vorwoche ein Prozent auf 43 823,57 Punkte. Das deutlichste Plus wies zum Wochenauftakt die Aktie des Pharmaunternehmens Gedeon Richter mit einem Zuwachs von 1,7 Prozent auf. Papiere der OTP Bank <HU0000061726> und des Ölkonzerns MOL <HU0000068952> gewannen 0,8 respektive 1,0 Prozent. Die Titel von MTelekom <HU0000073507> verbilligten sich um 0,7 Prozent.

Noch größer war das Plus in Warschau, wo der Leitindex Wig-20 <PL9999999375> um 1,95 Prozent auf 1974,82 Punkte stieg. Der marktbreite WIG legte um 1,73 Prozent zu auf 58 422,63 Zähler. Die Papiere des Kupferunternehmens KGHM zogen in einem starken Umfeld für Rohstoffwerte um 2,9 Prozent an. Bei der PKO Bank gab es sogar ein Plus von 4,7 Prozent.

Die regional größten Gewinne gab es in Moskau. Der RTS-Index <RU000A0JPEB3> ging dort mit einem deutlichen Anstieg von 2,35 Prozent bei 1496,40 Punkten aus dem Handel.