Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Verluste - Gewinne in Warschau

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - An den wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa hat sich am Dienstag nur der polnische Aktienmarkt gegen die international eher trübe Anlegerstimmung gestemmt. Aktuell treiben die Investoren unter anderem Sorgen wegen der hohen Verschuldung vieler chinesischer Immobilienkonzerne sowie Inflationsgefahren um.

In Prag schloss der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> mit einem Minus von 0,10 Prozent bei 1374,70 Punkten. Die Indexschwergewichte zeigten sich dabei allesamt wenig bewegt. Die Aktien von Komercni Banka <CZ0008019106> etwa schlossen 0,2 Prozent schwächer.

Der Budapester Bux <XC0009655090> ging mit Abschlägen von 0,40 Prozent bei 56 648,43 Zählern aus dem Handel. Die Anteilscheine des Ölkonzerns Mol <HU0000068952> gewannen 1,2 Prozent. Hierbei dürften die weiterhin hohen Ölpreise gestützt haben.

Die Papiere der OTP Bank <HU0000061726> rückten um 0,4 Prozent vor. Laut einer russischen Zeitung führt der Bankenkonzern derzeit Gespräche über eine mögliche Übernahme der russischen Home Credit. Laut dem Erste-Group-Analysten Thomas Unger passt der Anbieter von Verbraucherkrediten in die Strategie von "OTP Russia".

In Warschau stieg der Wig-20 <PL9999999375> um 0,61 Prozent auf 2472,33 Punkte. Der breiter gefasste Wig legte um 0,37 Prozent auf 74 736,92 Punkte zu.

Die umsatzstärksten Aktien waren dabei die Anteilscheine des Online-Händlers Allegro, die Abschläge von 6,4 Prozent wegstecken mussten. Auf der anderen Seite gewannen die Papiere des Videospielkonzerns CD Projekt 4,5 Prozent.

In Moskau schloss die Börse schwächer. Der RTS-Index <RU000A0JPEB3> verbuchte Abgaben von 0,66 Prozent auf 1869,94 Punkte.

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